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Beim REACH-Check mit Fördermitteln sparen

Dekra warnt vor unentdeckten Schadstoffen in Produkten
Beim REACH-Check mit Fördermitteln sparen

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Die Dekra bietet Unternehmen einen so genannten REACH-Check an, mit dem Ziel, Schadstoffe in Produkten zu vermeiden. Diese Umweltschutzberatung gibt es jetzt mit staatlicher Förderung.

Der neue Beratungsservice ist so aufgebaut, dass sich Unternehmen die Hälfte der Kosten (in den neuen Bundesländern sogar 75 %) vom Staat als Fördermittel erstatten lassen können. Der Check richtet sich vor allem an Unternehmen, die chemische Erzeugnisse, Gemische oder Stoffe importieren.

Die europäische Chemikalienverordnung REACH hat zahlreiche neue Anforderungen an den produktbezogenen Umweltschutz aufgestellt. Insbesondere geht es darum, Schadstoffemissionen zu vermeiden und Schadstoffe in Produkten zu ersetzen. Wenn Schadstoffe im Produkt nicht bekannt sind, riskieren die Unternehmen, dass die Behörden ihre Produkte vom Markt nehmen oder dass Nichtregierungsorganisationen einschreiten. Auch von Seiten der Abnehmer wird der Druck immer stärker.
Um die Beratung auch für kleinere Unternehmen zu ermöglichen, hat der Anbieter Dekra einen besonderen REACH-Check entwickelt. Diese konzeptionelle Beratung besteht aus Ist-Analyse und Schwachstellenermittlung, individuellen Handlungsempfehlungen und Anleitungen für die Praxis sowie der Dokumentation der Ergebnisse. Die Unternehmen sollen damit in die Lage versetzt werden, die Anforderungen der REACH-Verordnung zu erfüllen und so den produktbezogenen Umweltschutz zu verbessern.
Konkret kann das beispielsweise so aussehen, dass ein Importeur von Werbeartikeln beraten wird. Es stellt sich heraus, dass keine ausreichenden Informationen über Schadstoffe in seinen Produkten vorhanden sind. Ziel der Beratung wird dann sein, das Lieferantenmanagement zu verbessern. Hier kann die Dekra das Unternehmen unterstützen.
Für diese Dienstleistung können die Unternehmen mit wenig Aufwand Fördermittel vom Staat erhalten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erstattet auf Antrag 50 % der Kosten für die Beratung, in den neuen Bundesländern sogar 75 %. Dazu muss das Unternehmen neben dem Antrag lediglich den Beratungsbericht, die Rechnung und einen Zahlungsnachweis bei der zuständigen Behörde einreichen.
Förderfähig sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe im Rahmen der von der EU vorgegebenen Grenzen für Umsatz (u003C 50 Mio. Euro) oder Bilanzsumme (u003C 43 Mio. Euro) sowie Anzahl der Beschäftigten (u003C 250 Mitarbeiter).
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