Medizintechnik

Leichtes Umsatzwachstum für Carl Zeiss Meditec

Produktion der Zeiss-Spaltlampen in Jena Bild: Carl Zeiss Meditec
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Der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec AG hat das Geschäftsjahr 2013/2014 bei ungünstigen Wechselkursentwicklungen mit einem leichten Umsatzwachstum von 906 auf 909 Mio. Euro abgeschlossen. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 3,0 %. Das Ergebnis vor Steuern betrug 120,7 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 13,3 % entspricht. Deutliche Zuwächse konnte das Unternehmen bei den fallzahlabhängigen Umsätzen erzielen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr machten sie bereits 28 % des Umsatzes aus.

Der Konzern erzielte nach eigenen Angaben eine ausgewogene Umsatzverteilung auf die drei Weltregionen. Die Geschäftseinheiten entwickelten sich dabei jedoch weiterhin unterschiedlich.
Das stärkste Wachstum konnte im Geschäftsjahr 2013/2014 die SBU Chirurgische Ophthalmologie verbuchen; sie erreichte mit einem Umsatzzuwachs um 20,3 % gegenüber dem Vorjahr einen Umsatz von rund 146 Mio. Euro. Die traditionell umsatzstärkste SBU Mikrochirurgie musste sich im Geschäftsjahr in einem von widrigen Währungskursen belasteten Markt behaupten und erzielte mit 390 Mio. Euro einen Umsatz annähernd auf Vorjahresniveau (394 Mio. Euro). Währungsbereinigt hätte das Wachstum 2,2 % erreicht.
Der Umsatz der SBU Ophthalmologische Systeme verzeichnete mit rund 373 Mio. Euro einen Rückgang von 4,6 %. Insbesondere Geräte für die Augendiagnose standen im Geschäftsjahr unter hohem Wettbewerbsdruck. Wie in den Vorjahren verteilen sich die regionalen Umsätze ausgewogen auf die drei Berichtsregionen APAC (Asien/Pazifischer Raum), Americas und EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Die Region APAC konnte eine Umsatzwachstumssteigerung von 4,8 % verbuchen. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 10,8 %. Nach einem starken ersten Halbjahr mit zusätzlichen Vorzieheffekten wegen einer anstehenden Mehrwertsteuererhöhung im japanischen Markt schwächte sich das zweite Halbjahr erwartungsgemäß ab. China, Südostasien und Australien trugen wiederum ganzjährig zum Wachstum signifikant bei. In der Region Americas ging der Umsatz um 9,4 % zurück. Auch auf währungsbereinigter Basis hätte der Rückgang noch 6,8 %betragen.
Solides Umsatzwachstum lieferte schließlich die Region EMEA. Gerade die Kernmärkte Deutschland, Frankreich und Großbritannien trugen deutlich zum Gesamtwachstum von 6,7 % bei. In Russland dagegen waren nach dem Auslaufen von staatlichen Investitionsprogrammen starke Rückgänge zu verzeichnen, während sich die Umsätze in Südeuropa weiter erholten.
Für die kommenden Geschäftsjahre rechnet das Unternehmen damit, den Umsatz mindestens in Höhe des Marktdurchschnitts steigern zu können.
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