Versorgung von Demenz-Patienten ZIM-Netzwerk sucht Technologie-Partner - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik

Versorgung von Demenz-Patienten

ZIM-Netzwerk sucht Technologie-Partner

Helios_Universitätsklinikum_Wuppertal:_Demenz-Zentrum_für_die_Helios_Kliniken_in_NRW,_16.08.2018
Das ZIM-Netzwerk KMU4Dementia arbeitet gemeinsam an neuen technologien für eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen und in Krankenhäusern Bild: KMU4Dementia
Anzeige
Hightech-Firmen arbeiten im ZIM-Netzwerk KMU4Dementia an innovativen Medizinprodukten für die Versorgung von Patienten mit Demenz. Der Fachverband IVAM hilft bei der Suche nach weiteren Technologiepartnern.

In Deutschland sind aktuell rund 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt – bis zum Jahr 2020 werden, laut Schätzungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, rund 3 Millionen betroffen sein. Das neu gegründete ZIM-Netzwerk KMU4Dementia plant die Entwicklung eines modularen Gesamtsystems für die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen und in Krankenhäusern. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Helios und dem IVAM Fachverband für Mikrotechnik finden die beteiligten KMU die richtigen technologischen Partner und medizinischen Nutzer, um möglichst bedarfsorientiert Innovationen entwickeln zu können. Im Netzwerk sind Experten unter anderem aus den Bereichen medizintechnische Applikationen, Sensorik und Aktorik, IT-Lösungen, Robotik und Biotechnologien vertreten.

Realraum-Innovationslabor Demenz eingerichtet

Besonderheit des ZIM-Netzwerkes ist die Einrichtung des Realraum-Innovationslabors Demenz. In diesem am Helios Universitätsklinikum Wuppertal eingerichteten Patientenraum können entwickelte Produkte direkt unter Realbedingungen getestet werden. So kann der Innovationsprozess von der Produktidee über die Produktentwicklung bis hin zum Test im realen Klinikbetrieb unterstützt werden, heißt es. Teams, deren Pilotumsetzungen erfolgreich sind, sollen dann die Möglichkeit erhalten, ihre Anwendungen in einem groß angelegten „Rollout“ in weiteren Helios-Kliniken zu installieren.

Netzwerk sucht weitere Hightech-Unternehmen

Nach Aussage von Maren Geissler, der Koordinatorin des Projektes auf Seiten des Helios-Universitätsklinikums Wuppertal, gibt es einen großen Bedarf an Technologien, die es in der Klinikanwendung möglich machen, die Versorgung von Patienten mit Demenz zu optimieren und Pflegepersonal zu entlasten. „Wir suchen deshalb für das Netzwerk weitere Hightech-Unternehmen, aber auch Unternehmen aus weiteren Branchen, die über ihren Tellerrand hinausblicken wollen, um sich mit neuartigen Ideen für Medizinprodukte zu beschäftigen, wie zum Beispiel Möbel- oder Lampenhersteller“, ergänzt IVAM-Geschäftsführer Dr. Thomas Dietrich.

Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik ist von den Netzwerkpartnern mit dem Management, der Akquise weiterer Partner und der Vorbereitung von Forschungskooperationen in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Netzwerk beauftragt worden.

Geförderte ZIM-Netzwerke zum Thema Gesundheitsforschung und Medizintechnik: www.zim.de

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Produkttester werden!

Sie möchten Differenzdrucksensoren testen. Jetzt bewerben!

medicine&technology

Die englische Ausgabe, hier als PDF.

Erscheint zwei Mal im Jahr mit europaweiter Verbreitung.

Aktuelles Titelthema: Biologische Transformation

Warum es sich in der Medizintechnik lohnt, gewohnte Ideen hinter sich zu lassen und Neues auszuprobieren

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Kalender

Aktuelle Termine für die Medizintechnik-Branche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de