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Mositech Medizintechnik erhält Großauftrag für OP-Instrumente-Instandhaltung

Großauftrag für Instandhaltung
Mositech repariert und ersetzt OP-Instrumente im Krankenhaus Dornbirn

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Martin Geiger (OP-Leitung) und Richards Garcia Rayo (Leitung Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte) vom Krankenhaus Dornbirn mit Peter Schoissengeier von Mositech, der das Instrumentenmanagement leitet (von links) (Bild: Mositech / Darko Todorovic)
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Das Medizintechnik-Unternehmen Mositech in Dornbirn wird bis Ende des Jahres die OP-Instrumente im Krankenhaus Dornbirn überarbeiten: Rund 15 000 Instrumente wie Scheren, Klemmen und Spreitzer werden geprüft und bei Bedarf repariert oder ersetzt.

Die österreichische Mositech GmbH, Dornbirn, hat den Zuschlag für einen europaweit ausgeschriebenen Auftrag des Dornbirner Krankenhauses erhalten: OP-Instrumente im Wert von 1,5 Mio. Euro sollen bis Jahresende überarbeitet werden. Seit 20 Jahren übernimmt Mositech die Instandhaltung des OP-Instrumentariums für mittlerweile 45 Krankenhäuser in Österreich. Das dadurch gewonnene Know-how qualifiziert Mositech die rund 15 000 OP-Instrumente des Krankenhauses Dornbirn innerhalb von nur drei Monaten fachkundig zu überprüfen und im Bedarfsfall zu reparieren oder zu erneuern.

Herstellerunabhängige Prüfung und Reparatur

„Wir haben unsere Operationssäle erneuert und eine Zentralsterilisation errichtet“, betont Richards Garcia Rayo, der die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte am Krankenhaus Dornbirn leitet. „Da benötigen wir natürlich auch Instrumente in einem Top-Zustand.“ In 320 sogenannten Tassen lagert je nach Operation verschiedenstes Instrumentarium, etwa Scheren, Nadelhalter, Klemmen, Optiken oder Spreitzer. Dieses wird bis Jahresende von Mositech Schritt für Schritt überprüft. Um den Betrieb während dieser Zeit aufrecht zu erhalten, stellt Mositech dem Krankenhaus Leihinstrumente zur Verfügung.

Überarbeitung erspart den Kliniken kosten

„Hersteller neigen dazu, gebrauchte Instrumente im Zweifelsfall durch neue zu ersetzen. Wir verfolgen einen anderen Ansatz“, sagt Peter Schoissengeier, Leiter der Abteilung Instrumentenmanagement bei Mositech. Sein zehnköpfiges Team prüft die Instrumente sorgfältig und herstellerunabhängig. Nach Möglichkeit wird repariert, wenn das wirtschaftlich oder technisch keinen Sinn macht, ersetzt. Dafür hat Mositech über 200 nationale und internationale Lieferanten an der Hand. Das spart dem Krankenhaus Kosten und schont Ressourcen.

Internationaler Auftrag bleibt in Dornbirn

Christof Moosbrugger, Mitgründer und Geschäftsführer von Mositech, freut sich über den Zuschlag: „Mit unserem Konzept konnten wir uns gegenüber renommierten und weit größeren Mitbewerbern behaupten und sparen der Stadt einen sechsstelligen Betrag.“ Mositech Medizintechnik wurde 1992 von Moosbrugger sowie Elisabeth und Werner Scheffknecht gegründet. Über 50 Beschäftigte erwirtschaften mit dem Service und Vertrieb medizintechnischer Produkte namhafter Hersteller aus den Bereichen flexible Endoskopie, Laserchirurgie und Augenchirurgie an vier Standorten in Österreich und der Schweiz über 20 Mio. Euro Umsatz pro Jahr.

Kontakt zum Unternehmen:
Mositech Medizintechnik GmbH

Schwefel 93
A-6850 Dornbirn
www.mositech.at

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