3D-Druck in Krankenhäusern Materialise und Siemens Healthineers kooperieren - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik

3D-Druck in Krankenhäusern

Materialise und Siemens Healthineers kooperieren

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3D-Modelle sollen die Zusammenarbeit der Mediziner erleichtern und Erläuterungen für die Patienten vereinfachen Bild: Fotolia.com/3Drenderings
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Materialise, ein Anbieter von Lösungen für 3D-Druck in der Medizin, und Siemens Healthineers bringen gemeinsam die Materialise-Software Mimics inPrint weltweit in Krankenhäuser. Die 3D-Druck-Technologie gewinne im medizinischen Bereich an Bedeutung und werde sich durch den leichteren Zugang zunehmend etablieren, heißt es. Durch die Kooperation könnten Radiologen über Syngio.via, die offene App-Plattform von Siemens Healthineers, künftig auch auf die Materialise-Software Mimics inPrint zugreifen, die speziell für den Druck anatomischer Modelle in Krankenhäusern entwickelt wurde. Die Kooperation wurde auf der jährlichen Tagung der Radiological Society of North America (RSNA) 2017 bekanntgegeben.

Virtuelle Modelle für die Zusammenarbeit der Fachgebiete

Virtuelle anatomische Modelle in 3D erleichtern die Operationsplanung und Zusammenarbeit zwischen Radiologen und Chirurgen. Darüber hinaus verbessern die Modelle die Patientenkommunikation sowie die Schulung und Aufklärung zu komplexen anatomischen Krankheitsbildern.

„Wir sind überzeugt, dass der 3D-Druck die Medizinbranche revolutionieren wird, und sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, unsere 3D-Druck-Software für mehr Patienten und Krankenhäuser zugänglich zu machen“, sagt Brigitte de Vet, Vice President of Medical bei Materialise. „Indem wir mit anderen weltweit führenden Unternehmen aus der Gesundheitsindustrie wie Siemens Healthineers zusammenarbeiten, können wir nicht nur die Verfügbarkeit ausbauen, sondern auch zu einer besseren und gesünderen Welt beitragen.“

Sicherer und einfacher Zugang in der Klinik

Durch die Integration von Mimics inPrint auf der Syngo.via-Plattform wird die Software direkt in bestehende Arbeitsabläufe in Krankenhäusern eingebunden. Dies soll einen sicheren und einfachen Zugang zu klinikinternen sowie Materialise-eigenen 3D-Druck-Services ermöglichen.

Zudem erleichtere die Kooperation die Integration des 3D-Drucks im klinischen Umfeld. Patient und Klinik profitierten von einer qualitativ hochwertigeren und kosteneffizienten Versorgung. Die patientenspezifischen Lösungen von Materialise sorgten dafür, dass jeder Patient eine individuelle maßgeschneiderte Versorgung erhält.

„Indem wir 3D-Technologie in Syngo.via einbinden, unterstützen wir gemeinsam den kompletten Prozess von der Patientendiagnose bis hin zur Therapieplanung“, erläutert Valentin Ziebandt, Marketingleiter für die Syngo-Business-Line von Siemens Healthineers. Dies sei unter anderem ein wichtiger Schritt in Richtung maßgeschneiderter Versorgung und hochpräziser Medizin.

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