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Hilfe bei Batterie-Auswahl und Zertifizierungsfragen

Lithium-Ionen-Batterien
Hilfe bei Batterie-Auswahl und Zertifizierungsfragen

Lithium-Ionen-Batterien
Auftraggeber und Batterieexperten arbeiten bei der Entwicklung der passenden Lösung eng zusammen – alle relevanten Zertifizierungsvorschriften werden dabei beachtet Bild: Jauch
Lithium-Ionen-Batterien | Verglichen mit anderen Batteriesystemen bieten heute verfügbare Lithium-Ionen-Batterien viele Vorteile. Es gelten aber auch spezielle Regeln. Bei der Auswahl und Anpassung unterstützt der Batteriehersteller Jauch Quartz.

Immer mehr Hersteller von batteriebetriebenen Produkten für die Medizintechnik setzen auf Energiequellen mit Lithium-Ionen-Technologie. Im Vergleich zu anderen elektrochemischen Batteriesystemen weist Lithium eine höhere Energiedichte und Spannung auf. Dadurch kann die Anwendung erheblich länger oder mit höherer Leistung betrieben werden. Lithium-Ionen-Batterien sind bei gleicher Leistung deutlich kleiner als andere Batterien. Auch die hohe Anzahl an Ladezyklen sowie die lange Haltbarkeit der Batterie sprechen für den Einsatz dieser Technologie.

Allerdings ist der Markt im Hinblick auf Anbieter, Qualität und Versorgungssicherheit der Produkte unübersichtlich. Dies sowie die transportrechtliche Einstufung von Lithium-Batterien als Gefahrgut führt zu einem höheren Aufwand bei der Auswahl der Zulieferer, dem Design-In und letztlich bei der Zertifizierung.

Die Batterie-Experten der Jauch Quartz GmbH, Villingen-Schwenningen, kennen die Vorschriften genau. „Unsere Kunden beziehen uns oft schon in einer sehr frühen Phase ihres Projektes mit ein“, berichtet Sönke Zacher, Sales Manager bei Jauch. So begleiten die Fachleute aus Baden-Württemberg nicht nur die Auswahl der Batterielösung, sondern unterstützen auch in Zertifizierungsfragen.

Die wichtigsten internationalen Zertifizierungsnormen für Batterien, die im medizinischen Bereich eingesetzt werden, sind die IEC62133 für wiederaufladbare Zellen und Batterien sowie die IEC60086-4 für nicht-wiederaufladbare Zellen und Batterien. Jedoch werden diese Zertifizierungen nicht in jedem Land ohne Weiteres anerkannt. Für die Zulassung einer Batterie gibt es in einigen Ländern noch weitere Anforderungen.

Um das Zulassungsverfahren für Batterien in verschiedenen Ländern weniger komplex und zeitaufwendig zu gestalten, hat die IECEE (International Electrotechnical Commission for Electrical Equipment) das CB-Verfahren geschaffen. Mehr als 60 Länder erkennen die CB-Prüfreports von anerkannten Prüfstellen anderer Länder an. „Somit entfallen individuelle Zertifizierungsverfahren für die einzelnen Länder, und Batterien können einfacher in verschiedenen Märkten weltweit zugelassen werden“, erläutert Zacher.

Für den nordamerikanischen Markt sind die nationalen Standards der USA und Kanadas zu berücksichtigen. Der Standard für wiederaufladbare Lithium Batterien ist UL2054. Neu ist der Standard UL62133, der weitestgehend mit IEC62133 harmonisiert ist. Bei einer gleichzeitigen Zertifizierung nach diesen beiden Standards ergeben sich Vorteile.

www.jauch.de



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