Zentrum für Digitale Gesundheit

Potenziale der Digitalisierung in der Medizin nutzen

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Prof. Stefanie Speidel demonstriert Anwendungsmöglichkeiten digitaler Medizin (Bild: TUD, André Wirsig)
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In Dresden fiel der Startschuss zum Aufbau des „Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Digitale Gesundheit“. Für die patientennahe Forschung soll ein „Living Lab“ entstehen, für das gemeinsame Lernen, Lehren und Forschen von Medizinern und Ingenieuren ein E-Health Campus.

Dresden hatte sich im März dieses Jahres in einem deutschlandweiten Wettbewerb der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) mit seinem Konzept durchgesetzt. Ziel des neuen Zentrums ist es, das Potenzial der Digitalisierung in der Medizin und damit für eine bessere Patientenversorgung zu erschließen.

Das Zentrum ist eine gemeinsame Initiative der Dresdner Hochschulmedizin mit der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und der Fakultät Informatik der TU Dresden sowie außeruniversitären Partnern. Mit seiner Gründung bietet sich die Chance, auf dem Dresdner Campus eine neue Interdisziplinarität zwischen Hochtechnologie und Medizin zu schaffen. Die gemeinsame Vision des neuen Zentrums ist: Die Möglichkeiten neuer Kommunikationstechnologien, von Robotik, Sensorik, neuen Materialien und künstlicher Intelligenz zum Wohle der Patienten einzusetzen, nach europäischen Wertemaßstäben zu gestalten und positiv erlebbar zu machen. Ein „Living Lab“ bildet den praktischen Rahmen für die patientennahe Forschung. So soll sich die Zeit bis zur Einführung von Innovationen in den Versorgungsalltag deutlich verkürzen. Für das Zentrum wird ein E-Health Campus direkt auf dem Gelände des Dresdner Universitätsklinikums entstehen, wo erstmalig Mediziner und Ingenieure gemeinsam in unmittelbarem Praxisbezug lernen, lehren und forschen.

Europaweit führende Rolle bei der Digitalisierung angestrebt

„Wir sind stolz auf das von der Stiftung in uns gesetzte Vertrauen und begeistert von der Möglichkeit, das neue ‚Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit‘ hier in Dresden aufbauen zu können“, betont Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden. „Dresden wird mit dem neuen Zentrum auf diesem Forschungsgebiet eine mindestens europaweit führende Rolle einnehmen“, ist sich der Rektor sicher. „Die strategische Entwicklung der Universitätsschwerpunkte und die erfolgreiche Einwerbung von Exzellenzclustern sowohl in den Lebenswissenschaften mit dem ‚Center for Regenerative Therapies Dresden’ und ‚Physics of Life’ als auch in der Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie mit dem ‚Center for Advancing Electronics Dresden’ und dem ‚Center for Tactile Internet’ haben die Substanz geschaffen, auf der das neue Zentrum jetzt aufbauen kann.“.

Offene und kompetitiv vergebene Projekte für die Digitalisierung

Die wissenschaftliche Agenda des Zentrums schafft Anwendungsräume für neue Sensoren und Implantate, vernetzte medizinische Arbeitsplätze und Diagnostik, Robotik sowie neue Interventionen. Parallel entsteht bereits heute eine wissenschaftliche Infrastruktur. Kernthemen sind hier Datenintegration und -sicherheit, Patientennutzen, Implementierung, Ethik und regulatorische Angelegenheiten, Lehre sowie Nachwuchsförderung. Das Implementierungsinstrument des Zentrums werden offene und kompetitiv vergebene interdisziplinäre Innovationsprojekte sein.

Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung fördert ab September 2019 zehn Jahre lang mit insgesamt 40 Millionen Euro den Aufbau innovativer Ausbildungs- sowie Organisationstrukturen, eine fächerübergreifende Zusammenarbeit und den Ausbau zusätzlicher Forschungsressourcen.

tu-dresden.de

Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Geschäftsstelle Bad Homburg v.d.H.
Am Pilgerrain 15
61352 Bad Homburg v.d.H.

www.ekfs.de


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