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So wird geflochten

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Flechten ist eine alte Technik aus der Textilbranche. Klassische Anwendungsbereiche sind Kerzendochte, Schnürsenkel oder Schiffs- und Bergsteigerseile. Im Metallbereich wird die Technik ebenfalls eingesetzt. So werden beispielsweise auf Flechtmaschinen Druckschläuche hergestellt: Das Metallgeflecht schützt dabei einen Schlauch gegen den Druck von innen –also vor dem Bersten – und vor mechanischen Einflüssen von außen wie dem Knicken oder Beschädigen. Immer mehr Verbreitung finden Geflechte in der Medizintechnik. Stents beispielsweise werden oft aus einer Nickel-Titan-Legierung gefertigt und stützen die Gefäßwände – häufig nach deren Aufweitung.

Das Prinzip von Flechtmaschinen besteht darin, dass Faden- oder Drahtvorrat auf einer Spule beim sogenannten Klöppeln auf festgelegten Bahnen um einen Kern kreisen, wobei sie sich über- und unterkreuzen. Eine herkömmliche Flechtmaschine ist dabei in ihren Möglichkeiten sehr beschränkt. Die konstruktiv einmal festgelegte Anzahl der Klöppel kann nur vollzählig oder aber zur Hälfte eingesetzt werden. Damit lassen sich höchstens drei unterschiedliche Bindungsarten darstellen: Das sogenannte „1 über 2“ oder nach Umbau ein „2 über 2“. Ist die Maschine nur halb mit Klöppeln besetzt, ergibt sich die Bindung „1 über 1“.
Weitere Möglichkeiten für Variationen ergeben sich, wenn man auf die einzelnen Spulen mehrere Drähte wickelt, so dass das entstehende Geflecht nicht aus einzelnen Drähten, sondern aus Bündeln von parallel liegenden Drähten besteht.
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