Netzwerkisolatoren

Lieber im Gehäuse als frei schwebend

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Wer den vorgeschriebenen Netzwerkisolator ins Gehäuse eines mobilen Gerätes integriert, schließt eine gefährliche Fehlerquelle aus.

Wenn ein Medizingerät mit einem Nichtmedizingerät, beispielsweise einem Drucker oder dem hausinternen Netzwerk, über eine Ethernet-Schnittstelle verbunden wird, müssen Netzwerkisolatoren zwischengeschaltet sein. Das schreibt die Norm IEC 60601-1:2005 vor.

Solche Isolatoren werden häufig parallel zu Trenntransformatoren eingesetzt und schützen den Patienten vor gefährlichen Ableitströmen. Diese treten häufig als Folge von Spannungsdifferenzen zwischen den Erdpotenzialen der angeschlossenen Netzwerkteile auf. Die Isolatoren bieten darüber hinaus Schutz vor den Folgen von Installationsfehlern.
Hersteller von Medizingeräten mit Netzwerkanschluss müssen in der Betriebsanleitung darauf hinweisen, dass Netzwerkisolatoren zu verwenden sind. Bisherige Lösungen bringen diese in einem eigenen Gehäuse an, über Patchkabel lose zwischen den zu verbindenden Netzwerkanschlüssen angeordnet. Dies birgt die Gefahr, dass beim Umstecken der Netzwerkisolator vergessen wird, was vor allem bei mobilen Geräten im Krankenhausalltag vorkommt.
Seit einiger Zeit werden jedoch auch Netzwerkisolatoren für den Geräteeinbau angeboten. Solche Produkte, wie sie beispielsweise die Berliner Emo Systems GmbH anbietet, sind fest im Außengehäuse der anzuschließenden Geräte angeordnet. Ein versehentliches Verbinden des Gerätes mit dem Netzwerk – ohne geeignete Trennvorrichtung – wird so verhindert. Die am Markt angebotenen Produkte erfüllen dabei die höchsten Sicherheitsanforderungen (2 MOPP nach IEC 60601-1) und sind für Übertragungsraten bis zu 1000 Mbit/s geeignet. Aus ähnlichen Gründen werden Netzwerkisolatoren in medizinischen Einrichtungen zunehmend auch fest in die Wandauslassdosen integriert.
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