Additive Fertigung

Was zählt, ist nicht der 3D-Drucker

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Lohnt es sich, für das eigene Unternehmen einen 3D-Drucker anzuschaffen? Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab Bild: Fotolia/Patrick Daxenbichler
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Nutzen des 3D-Drucks | Die Möglichkeiten der additiven Fertigung verleiten manchen zum Kauf eines Gerätes. Eine Matrix soll zeigen, ob sich das wirklich lohnt.

Seit die Patente ausgelaufen sind, finden sich unter dem Begriff „3D-Druck“ eine Unmenge an Technologien und Verfahren, Informationen zu Maschinen und Materialien, Dienstleistern und Lieferanten sowie möglichen Anwendungen. Der potenzielle Nutzer legt sich unter Umständen schon bei der Entscheidung für eine Maschine auch in Bezug auf das Material fest, was möglicherweise bessere technische Optionen ausschließt.

Die tatsächlichen Chancen der additiven Fertigung für das eigene Unternehmen im Einzelfall abzuschätzen, wird daher immer wichtiger. Über die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Umstellung von herkömmlicher Denkweise zum Additive Thinking haben sich die Fachleute der Kegelmann Technik GmbH, einem Prototyping-Experten aus Rodgau-Jügesheim, Gedanken gemacht. Laut Geschäftsführer Stephan Kegelmann sind „alle Gerüchte um die enormen Rationalisierungspotenziale des industriellen 3D-Drucks wahr, sind nicht theoretisch, sondern sind praktisch schnell umsetzbar.“ Dennoch müsse selbst dann, wenn sich Potenziale deutlich abzeichnen, eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob sich die Anschaffung eines Druckers lohnt. Für diese Phase hat Kegelmann eine Matrix in Form eines Excel-Tabellenblattes zusammengestellt, das im Internet verfügbar ist. Die Einschätzung und Gewichtung darin konzentriert sich auf acht wichtige Faktoren – wobei das bereits vorhandene Know-how zur additiven Fertigung im eigenen Unternehmen besonders stark ins Gewicht fällt.

Sollte anhand der Matrix eine Zusammenarbeit mit einem externen Experten empfehlenswert erscheinen, bietet Kegelmann Technik als Beratung ein Additive-Thinking-Audit an – als Orientierungshilfe für die Entwicklung einer unternehmensindividuellen AT-Roadmap, um schnell zu greifbaren Aktivitäten zu kommen. Ergebnis des AT-Audits ist dann ein „Eisbrecherprojekt“, das relativ einfach „schnelle und große Erfolge“ zeigen soll.

www.ktechnik.de


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