Industrieverband Spectaris: Einschätzung für 2019 Wachstum bei Umsatz und Mitarbeiterzahlen erwartet - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik

Industrieverband Spectaris: Einschätzung für 2019

Wachstum bei Umsatz und Mitarbeiterzahlen erwartet

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Der Industrieverband Spectaris erwartet wachsende Umsätze und steigende Beschäftigtenzahlen in den Bereichen Medizintechnik, Photonik, Labortechnik und Consumer Optics Bild: Spectaris/Dräger
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Die Hightech-Branchen des Spectaris blicken zuversichtlich auf das neue Jahr: Nach Einschätzung des Industrieverbands wird der Gesamtumsatz der Branchen auf über 75 Mrd. Euro steigen. Die Medizintechnikindustrie steuert dazu mehr als 30 Mrd. Euro bei.

Im Jahr 2018 erzielten die Branchen bereits ein Umsatzplus von 5,7 % und ein Beschäftigungszuwachs von 4,1 %, so das Ergebnis einer vorläufigen Spectaris-Hochrechnung der Daten des Statistischen Bundesamtes. Für 2019 wird ein weiteres Plus von 3 bis 4 % erwartet. Auch die Beschäftigtenzahl soll auf knapp 330 000 steigen.

Spectaris-Branchen sind zuversichtlich für 2019

„Unsere Unternehmen gehen größtenteils positiv gestimmt in das neue Jahr. Die Zahlen für 2019 zeigen, dass sich das Wachstum fortsetzt“, sagt Geschäftsführer Jörg Mayer. „Im Bereich Photonik ist das Wachstumspotenzial nach wie vor hoch. Seit Jahren werden hier Spitzenumsätze erzielt, 2017 waren es 34,8 Milliarden Euro.“ Über 70 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet die Photonik-Branche im Ausland. Zu den wichtigsten Exportländern gehören die USA und China.

Medizintechnik profitiert vom Export

Auch die Medizintechnikindustrie ist wachstumsstark und hat 2018 zum ersten Mal mehr als 30 Mrd. Euro umgesetzt. Über die Hälfte der Ausfuhren geht in europäische Länder, ansonsten vor allem in die USA und nach China. Dass die Augenoptiker wirtschaftlich zugelegt haben und weiterhin auf gutem Kurs sind, zeigt der kürzlich veröffentlichte Branchenreport Augenoptik. Demnach steigt der jährliche Gesamtumsatz seit 2011 kontinuierlich an. Zuletzt lag er bei 6,12 Mrd.Euro.

Protektionismus schadet der Auslandsgeschäft

Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung des internationalen Geschäfts sind die Spectaris-Branchen allerdings besorgt über den zunehmenden Trend hin zum Protektionismus: „Der Motor für die guten Entwicklungen ist das Auslandsgeschäft. Die Exportrate liegt bei rund 65 %. Aber wenn Staaten ihre Märkte abschotten und sich Handelskonflikte verschärfen, schadet das der wirtschaftlichen Entwicklung. Wir sehen die derzeitige außenwirtschaftliche Lage kritisch und fordern von der deutschen und europäischen Politik, sich kontinuierlich für mehr Freihandel einzusetzen“, betonte Mayer.

www.spectaris.de

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