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Eine Palette an Ideen und Produkten

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Messe K 2016| Die Medizintechnik ermöglicht den Einsatz von Kunststoffen auf vielfältige und innovative Art und Weise. Die Leitmesse K in Düsseldorf wird auch 2016 wieder Plattform für Produkt-, Prozess- und Problemlösungen – nicht nur für die Medizintechnikbranche – sein.

Dass die Entwicklung neuartiger Kunststoffe noch lange kein Ende gefunden hat, zeigt das Beispiel eines ab 80 °C jederzeit verformbaren Thermoplasts. Ein promovierter Chemiker aus Luxemburg hatte die Idee, medizinische Orthesen aus einem thermoplastischen Material herzustellen, das sich bereits bei geringen Temperaturen individuell verformen lässt. Ein handelsüblicher Fön oder ein entsprechend warmes Wasserbad genügen, um die Orthesen schnell und sauber zu formen.
Mit seiner Idee sprach der Chemiker die Anwendungstechniker der Dr. Boy GmbH & Co. KG aus Neustadt-Fernthal an. Um diese speziellen Thermoplaste zu verarbeiten, wurde aus dem Produktprogramm des Spritzgussmaschinenhersteller eine Maschine konfiguriert und getestet, mit der sich das Spezialmaterial verarbeiten lässt. Durch die gute Partnerschaft mit Boy konnte Dr. Marc Klein, Inhaber des luxemburgischen Unternehmens Orktec, schließlich seine Thermoplast-Orthesen auf den Markt bringen. Er und sein Sohn Mathias Klein vertreiben heute die medizinischen Hilfsmittel überwiegend in Benelux, Frankreich und Kanada.
Die Boy 25 E, die Orktec für die Herstellung seiner Orthesen verwendet, basiert auf der Erfahrung der über 25 000 seit 1968 ausgelieferten Maschinen dieser Baureihe. Wesentliche Neuerung ist die Erhöhung auf 250 kN Schließkraft und die Möglichkeit einer Differenzial-Einspritzung. Auf der Messe K stellt Boy außerdem seinen Spritzgießautomaten Boy XS sowie die Spritzgießmaschine Boy 60 E vor. Neben ihren flexiblen Einsatzmöglichkeiten und dem geringen Energieverbrauch soll die Boy XS vor allem durch das Angusslos-Spritzen beeindrucken. Die ultrakompakte Maschine eignet sich für Mikrospritzgießen und Einkavitätspritzguss in Thermoplasten und Elastomeren. Die Boy 60 E mit servomotorischem Pumpenantrieb ist das Ergebnis der Weiterentwicklung der E-Baureihe. Die vollhydraulische Spritzgießmaschine soll sich durch Präzision, Leistungsstärke und Energieeffizienz auszeichnen.
Branchentreff für Spezialisten aus der ganzen Welt
Rund 3100 Aussteller aus fast 60 Nationen werden in diesem Jahr an der Messe K teilnehmen und ihre Produkte und Dienstleistungen auf mehr als 170 000 m² Netto-Ausstellungsfläche zeigen. Als Leitmesse für die Branche und die industriellen Anwendungen führt die K 2016 vom 19. bis 26. Oktober Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen, verarbeitende Unternehmen und Rohstofferzeuger mit den Interessenten aus den wichtigsten Anwendersparten zusammen.
Die Messe, die alle drei Jahre in Düsseldorf stattfindet, ist seit langem ausgebucht. Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, ist überzeugt: „Nirgendwo auf der Welt ist die Bandbreite der Rohstoff-, Verarbeitungs- und Anwendungstechnik so vollständig zu erleben wie auf der K in Düsseldorf. Sie ist Plattform der globalen Kunststoff- und Kautschukindustrie.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sei die hohe Internationalität auf Aussteller- wie auf Besucherseite. Besonders stark sind die Anbieter aus Europa, vor allem aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich sowie der Türkei vertreten, ebenso aus den USA. Gleichzeitig spiegelt die K die Veränderungen im Weltmarkt deutlich wider: Die Anzahl und die Präsentationsfläche der Unternehmen aus Asien nehmen seit einigen Jahren deutlich zu.
Zur K 2016 wird erneut das gesamte Düsseldorfer Messegelände belegt sein. Mit einer Fülle von Weltpremieren will die größte Ausstellergruppe der K, die Hersteller von Maschinen und Anlagen, aufwarten. Sie belegen rund zwei Drittel der gesamten Ausstellungsfläche. Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirates der K 2016, rechnet fest damit, dass von der Messe neue Impulse für die Branche ausgehen werden: „Ich bin insbesondere gespannt, welche Neuentwicklungen im Bereich Industrie 4.0 zu erleben sein werden.“ Die Begleitung der Produktion mit den Möglichkeiten der Digitalisierung und die Vernetzung von Maschinen im Prozess bieten den Kunststoffverarbeitern neue Wege zum schnelleren Produktionsanlauf, zur Flexibilisierung der Produktion, aber auch zur Qualitätssicherung, Ersatzteilversorgung und Wartung.
Medizintechnik-Kompetenz mit der Eco Power Medical
Die Anstrengungen der Maschinen- und Softwarehersteller, den Kunststoffverarbeitern hierzu Angebote zu machen, werden auf der K 2016 stärker als je zuvor sichtbar werden. Insgesamt entsprechen immer mehr Zulieferer dem Wunsch nach mehr Transparenz in Produktion und Abläufen mit der stärkeren Verbindung von IT und klassischer Produktionstechnik.
Auch die österreichische Wittmann Battenfeld GmbH aus Kottingbrunn präsentiert unter dem Motto „be smart“ eine Vielzahl an Neuheiten. Das Highlight der diesjährigen Messe ist laut Michael Wittmann die neue Unilog-B8-Steuerung, die für alle Maschinen der Power-Serie zur Verfügung steht. Aber auch die Neuheiten an Maschinentechnologie lassen sich sehen. Die Einbindung in die Welt von Industrie 4.0 zieht sich als roter Faden durch die Mehrzahl der gezeigten Exponate.
Mit der Eco Power Medical 110/350 stellt das Unternehmen auf der K-Messe seine Kompetenz im Bereich der Medizintechnik vor. Auf dieser kompletten Produktionszelle in Reinraum-Ausführung, versehen mit einer Laminar Flow Box der Max Petek Reinraumtechnik, Radolfzell, wird das zentrale Pumpenteil des Respimat-Inhalators der Boehringer Ingelheim Microparts GmbH aus PEEK hergestellt. Die Teile und die Sub-Angüsse des Heißkanales werden aus dem 8-fach-Werkzeug mit einem ebenfalls für den Einsatz im Reinraum konzipierten Handling mit dem Wittmann W837 Side-entry-Roboter entnommen, die Angüsse separiert und die Teile nach Kavitäten getrennt abgelegt. Auf diesem Exponat wird getreu dem Motto „be smart“ mit Remote Control über ein externes Tablet die Bedienung der Maschine von außerhalb des Reinraumes gezeigt. „Dies ist ein wichtiges Modul in Sinne von Smart Machine innerhalb des Industrie 4.0 Konzeptes nach VDMA Nomenklatur“, so Wittmann.
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