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Ins richtige Licht gesetzt

Lichtkonzept: Akkubetriebene Module steuern einzelne LED
Ins richtige Licht gesetzt

Mit dem tragbaren, kabellosen Beleuchtungssystem Mobilight 3 lassen sich eindrucksvolle Lichteffekte erzielen Bild: © Ape Labs Lichtprodukte
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Bei der Präsentation neuer Produkte, Unterhaltungsshows oder Konzerten kommt es auch auf die richtige Beleuchtung an. Das tragbare und kabellose System „Mobilight“ bietet hier viele Möglichkeiten. Forscher haben es nun optimiert.

Das geflügelte Wort „ins richtige Licht setzen“ kommt nicht von ungefähr: Oft ist es die passende Beleuchtung, die eine Szenerie erst wirken lässt, ob es um ein neues Automodell auf einer Messe oder einen Stargast bei einer Unterhaltungssendung geht. In Messehallen und Fernsehstudios sind die technischen Voraussetzungen dafür gegeben. Auf Außengeländen kann das jedoch schwieriger werden. Hier helfen die mobilen Module Mobilight, welche die Mitarbeiter der Würzburger Ape Labs Lichtprodukte GmbH entwickelt haben. Das Besondere: Die einzelnen Beleuchtungsmodule sind akkubetrieben und arbeiten ohne Kabel. Per 2,4 Ghz Funk koordinieren die einzelnen LED-Geräte ihre Leuchtkraft und Farbwahl und schaffen so eine passende Atmosphäre.

Mit der ersten Generation von Mobilight waren die Hersteller jedoch nicht rundherum zufrieden. „Die Mobilight-Module sollten kleiner und kompakter werden, die beleuchtete Fläche größer und homogener, und ein Modul sollte drei Lichtstrahlen anstelle eines einzigen erzeugen können“, fasst Unternehmensgründer Julius Schrenk zusammen. Das kleine Unternehmen – es bestand zum damaligen Zeitpunkt aus elf Mitarbeitern – suchte daher Hilfe in der Nachbarschaft: beim Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC.
„Wir haben zunächst mit einer speziellen Software die Qualität des Strahls optimiert, ebenso die Strahlbreite und die Mischungsqualität der einzelnen Farben“, sagt Jens Baber, der dieses Projekt am ISC in Würzburg leitete. „Die Software hat uns kommerziell erhältliche Linsen vorgeschlagen, mit denen sich die Anforderungen realisieren lassen. Allerdings wäre diese Lösung zu teuer geworden.“
Die Forscher suchten deswegen nach einer anderen Lösung. Die Herausforderung dabei: Das Gerät bietet nur etwa 8 bis 10 cm Platz, die verwendeten optischen Komponenten müssen also recht klein sein. Außerdem strahlen die LEDs, die Basis der Mobilight-Module, ihr Licht nach allen Seiten ab. Die unterschiedlichen Farben Rot, Grün, Blau und Weiß kommen zudem von unterschiedlichen Lichtquellen. Wie die Forscher die Lichtstrahlen gebündelt haben, wollen sie nicht im Detail preisgeben, nur so viel sei verraten: Sie haben Anleihen bei der Lasertechnologie genommen.
Dieser Ansatz war erfolgreich: So genügt die neue Version Mobilight 3 nicht nur den technischen Anforderungen, sondern ist mit einer Grundfläche von 21 x 21 cm und einer Höhe von 13 cm kompakter als das Vorgängermodell und erreicht eine erheblich höhere Lichtleistung.
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