Gelungene Premiere der Messe T4M

Qualität der Kontakte als Erfolgsfaktor

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Rund 3000 Besucher informierten sich bei der Erstveranstaltung der Messe T4M über neue Produkte und Technologien Bild: Landesmesse Stuttgart
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Nach drei Tagen ging in Stuttgart die Premiere der neuen Medizintechnik-Messe T4M zu Ende. Das überwiegende Fazit der rund 250 Aussteller: Standort, Besucherqualität und Organisation stimmen, mehr Messegäste wären jedoch wünschenswert.

Nach Abschluss der ersten Auflage der T4M – Technology for Medical Devices meldet die Messe Stuttgart insgesamt 3163 Fachbesucher, davon 16 % aus dem Ausland, die sich an den Ständen der rund 250 deutschen und internationalen Aussteller informierten. Die Besucher reisten aus 25 Ländern an – insbesondere aus den Medizintechnikstandorten Schweiz, Frankreich und Niederlande. Der Großteil der deutschen Messegäste waren Fachbesucher aus Baden-Württemberg, knapp ein Fünftel kam aus Bayern.
Mit diesem Ergebnis zeigt sich die Messe Stuttgart, Veranstalter der T4M, zufrieden: Das Vertrauen, das die Branche der T4M entgegenbringe, sei das Fundament für die Zukunft der neuen Fachmesse für Medizintechnik am Standort Stuttgart. Dieser Verantwortung sei man sich bewusst.

2. Auflage der Messe für Anfang Mai geplant

„Wir nehmen den Auftrag der Branche ernst. Wir haben die Power und einen langen Atem, wenn es darum geht, Stuttgart als Drehkreuz für die Medizintechnik in Süddeutschland zu etablieren“, sagt der Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart, Ulrich Kromer von Baerle. Der Termin für die nächste T4M steht bereits: Sie findet vom 5. bis 7. Mai 2020 wieder parallel zur Internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung Control statt. „Die Synergien der beiden Messen wollen wir noch weiter ausbauen und die Konzepte enger aufeinander abstimmen.

Das Branchenthema MDR diskutierten die Teilnehmer der Podiumsdiskussion gleich zur Eröffnung der Messe T4M in Stuttgart (Bild: medizin&technik)

Weiteres Wachstum wünschenswert

Die Innovationskraft der Branche war auf der T4M spürbar. Hochwertige Stände und spannende Exponate prägten das Bild der T4M – damit zeigten die Aussteller von Anfang an, welchen Wert sie der neuen Stuttgarter Fachmesse für Medizintechnik beimessen.
Für Niklas Kuczaty, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik im VDMA war der Auftakt der T4M, trotz relativ geringem Besucheraufkommen am ersten Tag, erfolgreich und eine gute Basis, um die Messe langfristig zu etablieren. „Es wäre wünschenswert, dass die Messe sowohl von der Aussteller- als auch von den Besucherzahlen her weiter zulegt und eine stärkere Verzahnung mit der zeitgleich stattfindenden Messe Control stattfindet“, so Kuczaty. „Einzelne Aussteller unseres Gemeinschaftstandes haben bereits angekündigt, dass sie im kommenden Jahr wieder dabei sein werden“.
Dass eine Messe-Premiere für einen Aussteller immer ein Risiko ist, betont Iris Dörffeldt, Produktmanagerin bei der Schilling Engineering GmbH in Wutöschingen. „Aber von der T4M bin ich positiv überrascht. Auch wenn die Belegung der Halle und die Zahl der Besucher noch überschaubar waren, hatten wir gute Kontakte.

Qualität der Fachbesucher stimmt

in klares Statement gab auch Dr. Jörg Lässig, Geschäftsführer der Sitec Industrietechnologie GmbH aus Chemnitz, ab: „Die Größe unseres Auftritts hier auf der T4M ist ein Bekenntnis dazu, dass wir an den Erfolg dieser Messe glauben. Ich bin auch davon überzeugt, dass man Flagge zeigen muss. Wenn man immer nur zuschaut und beobachtet, kann man nichts bewegen. Und auch, wenn die Messe noch am Anfang steht, so glaube ich, dass sie das Potenzial hat, international groß zu werden.“

Im Zentrum der Halle zeigten auf der T4M eine Reihe von Start-ups, was sie an Ideen zur Medizintechnik beitragen können (Bild: medizin&technik)

Dass es bei Kontakten vor allem auf die Qualität ankommt, bestätigt Jacek Nowinski, International Sales der Carl Haas GmbH: „Die Leads, die wir hier generieren konnten, sind sehr wertvoll. Das zählt für uns mehr als viele Kontakte, unter denen am Ende kein wirklich guter ist.“
Auch Jonas Frey, Projektleiter bei Schweizer Verband Schweizer Swiss Medtech, sieht die Premiere der T4M als gelungenen Grundstein für die kommenden Jahre, auf dem sich aufbauen lässt. Mehr Besucher wären wünschenswert, so Frey. Für die Zukunft ist er positiv gestimmt: Zwei Hallen, eine gute Qualität bei den Besuchen und ein gutes Rahmenprogramm seien die Faktoren, die in Stuttgart zum Erfolg führen werden.

Rahmenprogramm ergänzt Produktausstellung

Integriert in die Ausstellungsfläche bot sich den Fachbesuchern ein vielseitiges Angebot des Rahmenprogramms, bestehend aus Fachvorträgen, Guided Tours und Workshops. Im Rahmen der Fachvorträge stellte beispielsweise Diethelm Carius von der AG Medizintechnik im VDMA ein neues Positionspapier zum Anwendungsbereich der EN ISO 13485:2016 für den Maschinenbau vor. Die darin beschriebene Schlussfolgerung, dass Maschinen und Anlagen zur Produktion von Medizintechnik nicht in den Geltungsbereich der MDR fallen und die EN ISO 13485:2016 für die Hersteller solcher Maschinen und Anlagen nicht anwendbar sei, nahmen die Zuhörer mit großen Interesse auf.

Spannende Themen wie das Positionspapier des VDMA zur 13485-Zertifizierung im Zusammenhang mit Maschinen, mit denen Medizinprodukte hergestellt werden, gab es an allen drei Messetagen bei den T4M-Fachforen (Bild: medizin&technik)

Zu den Highlights zählten auch die Präsentationen von mehr als 50 Nachwuchsunternehmern in der T4M-Startup World im Zentrum des Ausstellungsbereichs. „Positiv an der T4M ist, dass hier viel Interaktion stattfindet. Besucher sind nicht nur hier, um mit Geschäftspartnern zu sprechen. Sie können auch ihr Fachwissen erweitern“, sagt Helge Hinniger, Corporate Communications Manager des US-amerikanischen Unternehmens Fort Wayne Metals. „Durch das Rahmenprogramm unmittelbar in der Halle werden Interessierte außerdem dazu motiviert, auch die Stände besuchen.“

www.t4m-expo.de

Anfang Mai 2020 – wieder parallel zur Fachmesse Control – findet die nächste T4M in Stuttgart statt (Bild: medizin&technik)

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