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Win-Win-Konstellation für Forschung und Wirtschaft

Industrie 4.0: Eine Zukunftsfabrik in Oberfranken
Win-Win-Konstellation für Forschung und Wirtschaft

Technologietransfer im Projekt „Oberfranken 4.0“ (Bild: Stefan Freiberger / Universität Bayreuth / Fraunhofer-Gesellschaft)
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Technologietransfer an der Universität Bayreuth: Im Projekt „Oberfranken 4.0“ können kleine und mittlere Unternehmen die vielfältigen Chancen der vierten industriellen Revolution, kurz Industrie 4.0, für sich entdecken.

Im Zentrum des Projekts „Oberfranken 4.0“ steht der Aufbau einer Anwenderfabrik, die allen interessierten Unternehmen offensteht – in Oberfranken und darüber hinaus. Sie wird moderne „Industrie 4.0“-Technologien an realen Maschinen, Anlagen und Produktionssystemen erlebbar machen und in gut nachvollziehbarer Weise zeigen, wie diese Technologien in kleinen und mittelständischen Firmen angewendet werden können. Unternehmen erhalten so die Möglichkeit, sich mit neuen Produktionsverfahren, Produkten und Dienstleistungen aus der vierten industriellen Revolution vertraut zu machen. Dabei werden sie von Experten der Universität Bayreuth unterstützt, die langjährige Erfahrungen im Technologietransfer haben.

Die neue Anwenderfabrik der Universität Bayreuth ist organisatorisch dem Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik unter der Leitung von Prof. Rolf Steinhilper zugeordnet. Die am Lehrstuhl angesiedelte Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation stellt in ihrem 2015 eröffneten Neubau am Universitätscampus die erforderlichen Flächen für die Anwenderfabrik zur Verfügung.
Der bayerische Regierungsbezirk Oberfranken hat mit 1,1 Mio. Einwohnern und etwa 65 000 Unternehmen die zweitgrößte Industriedichte Europas. Viele kleine und mittlere Unternehmen aus Oberfranken sind mit technologisch hochwertigen Produkten und Dienstleistungen nicht nur in Deutschland, sondern auch auf den Weltmärkten präsent. Nicht selten zählen sie, obwohl sie keine Großunternehmen sind, zu den Marktführern und Hidden Champions.
Aufgrund einer Vielzahl von Kooperationen verfügt die Universität Bayreuth über jahrzehntelange Erfahrungen mit den besonderen Herausforderungen, denen sich Firmen dieser Größenordnung auf globalen Märkten gegenübersehen. Im Projekt „Oberfranken 4.0“ will sie deshalb speziell kleine und mittlere Unternehmen in die Lage versetzen, neue Technologiefelder im Bereich Industrie 4.0 kennenzulernen, die daraus entstehenden Innovationschancen zu nutzen und so die eigene Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.
Das Projekt „Oberfranken 4.0“ ist bisher ein einzigartiges Vorhaben auf dem Gebiet des Technologietransfers und wird in den kommenden vier Jahren mit insgesamt rund 2 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und von der Oberfrankenstiftung mit insgesamt 1 Mio. Euro gefördert. Darüber hinaus wird der Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth einen Eigenanteil von rund 1 Mio. Euro für das Projekt beitragen.
Weitere Informationen: www.uni-bayreuth.de
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