Qualitätssicherung

Kunststoff mit Millimeterwellen kontaktlos prüfen – auch beim 3D-Druck

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Der Millimeterwellen-Scanner prüft Kunststoffe kontaktlos und zerstörungsfrei auf Verunreinigungen, Homogenität und vieles mehr (Bild: Fraunhofer FHR/Bellhäuser)
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Die Millimeterwellentechnologie eignet sich gut zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Produkten aus Kunststoff. Selbst wenn diese nicht transparent sind. Das zeigen Forscher mit einem neu entwickelten Millimeterwellen-Scanner, der auch für den 3D-Druck-Bereich interessant sein könnte.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, so genannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eignen sie sich besonders für die Qualitätskontrolle und -sicherung von Kunststoffen. Was dies konkret bedeutet, präsentieren Experten des Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR aus Wachtberg: Mit ihrem neu entwickelten Millimeterwellen-Scanner Sammi durchleuchten sie verschiedene Kunststofferzeugnisse und prüfen diese auf

  • Verunreinigungen,
  • Lufteinschlüsse,
  • innere Struktur,
  • Form,
  • Dichte,
  • Homogenität und
  • vieles mehr.

Gerät kann nicht transparente Kunststoffe durchdringen

Durch die Verwendung von Hochfrequenztechnik kann Sammi Kunststoffe durchleuchten, die im optischen Bereich nicht transparent sind. Gleichzeitig werden selbst kleinste Unterschiede im Material sichtbar. Sammi bietet also eine kontaktlose, zerstörungsfreie Prüfung in Echtzeit, ohne ionisierende Strahlung. Eingesetzt werden kann die Untersuchung auf Stichprobenbasis oder integrierbar in Produktionsstraßen Kunststoffprodukte.

Der Demonstrator als bildgebendes Tischgerät arbeitet mit einem 90-GHz-CW System im Scanbereich von 290 x 290 mm. Die Scandauer beträgt in Abhängigkeit der gewünschten Qualität ≤ 60 s, wobei die Kontrast- und Farbwerte der Amplituden- und Phasenmessung in Echtzeit angepasst werden können.

Da sich der 3D-Druck schnell entwickelt, sehen die Erfinder d Sammi als gute Option, um 3D gedruckte Bauteile zu prüfen und deren Qualitätskontrolle wie -sicherung durchzuführen.

Kontakt:
Fraunhofer FHR
Fraunhoferstraße 20
53343 Wachtberg
Telefon: +49 (0)228 9435–227
www.fhr.fraunhofer.de

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