Wearables Intelligente Textilien erfassen Details - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik

Wearables

Intelligente Textilien erfassen Details

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Das in die Hose integrierte System erfasst präzise die Körperbewegungen – ohne Magnetometer, was den Einsatz im industriellen Umfeld erleichtert Bild: Wearhealth
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Forscher kombinieren „smarte“ Kleidung mit hochentwickelter Motion-Capturing-Technologie. So machen sie alltagstaugliche tragbare Sensorik für verschiedene Anwendungen in Sport, Gesundheit und Industrie verfügbar.

Auf der CES in Las Vegas Anfang Januar präsentierten das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Wearhealth, eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), eine besonders alltagstaugliche Lösung für Bewegungserfassung (Motion-Capturing). Sie verknüpfen dazu die vom DFKI entwickelten Sensorkalibrierungs- und magnetometerfreien Bewegungserfassungsalgorithmen mit der sensorischen „e-Skin“-Kleidung von Xenoma, einem Spin-Off der Universität Tokio. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Rehabilitation, Sport, Arbeitssicherheit und überall dort, wo eine detaillierte und robuste Bewegungserfassung nützlich sein kann.

Bequeme Sensorhose

Für den ersten Schritt der Zusammenarbeit entwickelte Xenoma eine sensorische Hose, die „Smart Pants“, mit sieben sechsachsigen Sensoreinheiten (IMUs). Die Hose ist in wenigen Augenblicken angezogen und erfasst verschiedene Arten von sich wiederholenden und schnellen Bewegungen des Benutzers kontinuierlich. Darüber hinaus behindert sie die Bewegungen des Benutzers nicht. Dabei werden, im Gegensatz zu üblichen inertialen Ansätzen, keine Magnet-Sensoren (Magnetometer) verwendet. Das System ist somit robust gegenüber Veränderungen des lokalen Magnetfeldes, die beispielsweise durch Maschinen und Anlagen verursacht werden können. Dies ist insbesondere bei Anwendungen im industriellen Umfeld bedeutend.

Weitere Produkte sind geplant

Dr. Gabriele Bleser, Leiterin der Forschungsgruppe Wearhealth an der TUK: „Die Hardware von Xenoma stellt eine hervorragende Integration von Sensorik in Kleidung dar, so dass intelligente Wearable-Technologien tatsächlich wie normale Alltagskleidung getragen werden können.“

Xenoma hat bereits an verschiedenen Projekten in den Bereichen Sport, Fitness, Arbeitssicherheit und Rehabilitation gearbeitet und plant nun, die Algorithmen von DFKI und Wearhealth in eigene Produkte und Dienstleistungen und solche weiterer Partner zu integrieren.

https://youtu.be/z6S8XiKcFWk

www.dfki.de

www.wearhealth.org

https://xenoma.com

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