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Zweiarmiger Cobot Yumi von ABB beim Bau von Zentrifguenspindeln

Automatisierung
Zweiarmiger Cobot von ABB unterstützt beim ZUsammenbau von Zentrifugenspindeln

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Der zweiarmige Cobot entlastet die Mitarbeiter im Werk in Mirandola, da er unter anderem das Dosieren von Lösungsmitteln übernimmt (Bild: ABB)
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Automatisierung | In der Produktion von Zentrifugen, die zur Bluttrennung genutzt werden, hat der Medizintechnikhersteller Livanova die Spindelfertigung weiter automatisiert. Mit einem Cobot, dem kollaborativen, reinraumgeeigneten Roboter Yumi von ABB, steigen Prozesseffizienz und Sicherheit der Mitarbeiter.

Geräte wie Zentrifugen zur Bluttrennung produziert Livanova im italienischen Mirandola. Ungefähr 2600 Zentrifugen, die bei kritischen herzchirurgischen Eingriffe gebraucht werden, verlassen täglich das Werk. Bei der Produktion und bei sämtlichen Komponenten inklusive der verbauten Spindeln steht Qualität an oberster Stelle.

Den Zusammenbau einer Zentrifugen-Spindel zur Bluttrennung wollte Livanova automatisieren – ein bislang halbmanueller Prozess. Die Automation sollte auch die Sicherheit der Mitarbeiter in der Produktion steigern. Das händische Dosieren aggressiver Lösungsmittel beispielsweise sollte entfallen.

Gemeinsam mit dem Systemintegrator Sintech Srl aus dem norditalienischen Quinto Vicentino beschloss das italienische Unternehmen, dafür den kollaborativen Roboter Yumi von ABB zu nutzen. „Montage-, Test- und Lösungsmitteldosierstationen wurden mithilfe des Yumi synchronisiert und automatisiert“, erklärt Claudio Sinico, Sales Manager bei Sintech. Bereits vor zwei Jahren war ein Teil des Prozesses mit Knickarmrobotern automatisiert worden. Mithilfe der Zweiarm-Version des Yumi konnten Prozesseffizienz und Mitarbeitersicherheit nun auch in der Spindelproduktion erhöht werden.

Zweiarmiger Roboter, der einfach zu programmieren ist

Die Livanova-Ingenieure Giulia Sarti, Davide Di Mari, Franko Masllavika und Daniele Roveri vom Industrial Engineering Team loben den für den Reinraumbetrieb zertifizierten Yumi-Roboter vor allem dafür, dass er im Vergleich zu herkömmlichen Knickarmrobotern sehr einfach zu programmieren sei. Dank der vereinfachten Schnittstelle und unkomplizierten Speicherung von Positionen der Roboterarme und Greifer ist das ohne Spezialkenntnisse möglich. Der Prozess der Programmierung und Veränderung von Aufnahme-, Platzierungs- und Positionierungspunkten wird so wesentlich vereinfacht.

Durch die Simulations- und Offline-Programmiersoftware Robot Studio von ABB konnten die Ingenieure von Sintech darüber hinaus den gesamten Arbeitszyklus robotergestützter Inseln virtuell programmieren, alle Bewegungen simulieren und die Durchführbarkeit und Zykluszeit jeder Anwendung überprüfen. Auch das im Vergleich zu anderen Robotern geringe Gewicht und die einfache Handhabung erwiesen sich als vorteilhaft.

Der kollaborative Roboter Yumi verfügt über eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen, die es erleichtern, ihn in das normale Produktionsumfeld zu integrieren. Dazu zählen die Arme aus einer leichten Magnesiumlegierung mit weicher Polsterung, was Quetschungen zu vermeiden hilft, sowie die fortschrittliche Bewegungssteuerung mit Kollisionserkennung. So können Mensch und Roboter zusammenarbeiten und Aufgaben erledigen, für die zuvor Sicherheitsbarrieren, Schutzzäune oder Umbauten notwendig waren. Auch dies trug dazu bei, dass die Automatisierung bei Livanova reibungslos und effizient umgesetzt werden konnte. (op)


Über Livanova

Livanova PLC mit Hauptsitz in London ist ein weltweit aktiver Medizinproduktehersteller. Das Unternehmen entstand 2015 aus der Fusion der auf kardiovaskuläre Erkrankungen spezialisierten italienischen Sorin S.p.A mit dem US-amerikanischen Medizingerätehersteller Cyberonics, dessen Schwerpunkt die Neuromodulation war.

www.livanova.com


Kontakt zum Cobot-Hersteller:

ABB Automation GmbH
https://new.abb.com/products/robotics/de



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