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Cobotta: Zupackendes Multitalent im Futurelab

Mensch-Roboter-Kollaboration
Multitalent Cobot packt im Futurelab mit an

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In dem vom Start-up Bahead entwickelten Futurelab verrichtet der Cobot präzise und zuverlässig seine Arbeit (Bild: Denso Robotics/bAhead)
Im automatisierten Labor der Zukunft des Hamburger Start-ups Bahead übernimmt Cobotta eine zentrale Funktion: Der Roboter vernetzt alle Geräte miteinander und kümmert sich darüber hinaus auch um unterschiedlichste Laboraufgaben.

Moderne Test- und Produktlabore stehen seit einiger Zeit vor enormen Herausforderungen: Angesichts der Covid-19-Pandemie, des zunehmenden, globalen Wettbewerbs und Kostendrucks sowie des hiesigen Fachkräftemangels müssen die ohnehin an ihren Kapazitätsgrenzen arbeitenden Labore Kosten sparen und ihre Effizienz steigern. Eine Lösung ist die robotergestützte Automatisierung mit Cobots, wie dem Cobotta von Denso Robotics, die speziell für die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) ausgelegt sind.

Cobots: Neuer Standard für Laborautomation

Kollege Cobotta steht im Zentrum des „Futurelab“, einem innovativen Laborkonzept des Hamburger Startups Bahead GmbH. „Das Labor von morgen wird auf einfachste Weise und flexibel digitalisiert. Roboter wie der Cobotta und sein Ökosystem dürften dank der vielen Vorteile und der schnellen Weiterentwicklung wie der KI, zum neuen Standard für Laborautomation werden“, erklärt Rainer Treptow, Gründer und CEO von bAhead. Das Start-up konnte mit der IAV Automotive Engineering und Denso Robotics zwei starke Industriepartner von seiner Idee des Zukunftslabors überzeugen.

„Der entscheidende Vorteil des Cobotta ist seine zentrale Funktion für die unkomplizierte Vernetzung der Geräte im Labor“, ergänzt Carsten Busch, Produktmanager Cobots bei Denso Robotics Europe in Mörfelden-Walldorf. „Unser Roboter macht die aufwendige Schnittstellen- Programmierung überflüssig, so dass bereits im Labor vorhandenes, bewährtes Equipment weiter verwendet werden kann – das spart Kosten und Zeit.“

Cobotta arbeitet gemeinsam mit den Mitarbeitern im Labor

Darüber hinaus nimmt der Roboter im Futurelab viele unterschiedliche Laboraufgaben wahr. Eine am Arm montierte Autofokus-Kamera erkennt Positionen und Veränderungen, wie zum Beispiel von Mischern oder Rotoren, die sich so über KI nachsteuern lassen. Das macht den Roboter zum Multitalent – vom intelligenten Pick & Place und Öffnen und Schließen von Laborgefäßen über die Gerätebedienung bis hin zur Ablesung von Displays, Barcodes und Datendigitalisierung und -übertragung.

Der Cobotta kann beispielsweise eine Mikrotiterplatte – ein Standardprobenformat zur Untersuchung biologischer Eigenschaften von Proben –, mit 96 kleinen Gefäße für die Proben, den Wells, mit einer Geschwindigkeit von 50 s je Well auf 0,05 mm genau anfahren und jeweils in ein Well eintauchen – ein ausgezeichneter Wert, so Treptow. Entscheidend für die Anwendung waren die technischen Parameter des Cobotta: die an den Menschen angepasste Geschwindigkeit, die hohe Wiederholgenauigkeit (± 0,05 mm) und das geringe Eigengewicht von 4 kg bei einer Traglastfähigkeit von bis zu 500 g.

Per Schienensystem an verschiedenen Stellen einsatzbereit

Im Futurelab macht ein Schienensystem den Cobotta mobil an verschiedenen Arbeitsplätzen einsetzbar und erweitert den Aktionsradius des Roboters: Die meisten Anwendungen befinden sich etwa 10 cm über den Arbeitsflächen oder erfordern ein Hineingreifen, beispielsweise wenn der Roboterarm in eine Zentrifuge greifen muss. Der Roboter kann in wenigen Minuten an verschiedenen Arbeitsplätzen eine jeweils andere Aufgabe übernehmen. Das bringt gerade in der Startphase einer Laborautomation einen hohen Mehrfachnutzen und eine deutliche Kostenersparnis. (su)


Weitere Informationen

Mehr über das Start-up Bahead:

www.bahead.de

Mehr über den Roboterhersteller:

www.densorobotics-europe.com

Auf der Motek: Halle 7, Stand 7212


Kontakt zum Hersteller:

Denso Europe B.V.
Waldecker Str. 9
64546 Mörfelden-Walldorf
www.densorobotics-europe.com

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