Humanoider Roboter: Über 50 bürstenlose Antriebe sorgen für exakte Bewegungen

Roboy wartet auf den Weckruf

Innerhalb von neun Monaten sollte der modernste humanoide Roboter entwickelt werden. Die bürstenlosen DC-Antriebe für Roboys kontrollierte Bewegungen stammen von Maxon Motor Bild: Maxon Motor
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Am 9. März soll der humanoide Roboter Roboy an der Robotikmesse „Robots on Tour“ in Zürich zum Leben erweckt werden. Vor gut sechs Monaten startete das Pionierprojekt des Labors für Künstliche Intelligenz (AI Lab) der Uni Zürich. Jetzt hat Roboy ein neues Gesicht bekommen und kann mittlerweile seine Arme bewegen.

Die Entwicklung von Roboy ist seit dem Projektstart im Sommer 2012 weit vorangeschritten: Der Torso des 1,30 Meter großen Roboters wurde fertiggestellt und zusammengebaut. Die beiden Arme sind fertig und können sich bewegen und darüber hinaus hat er nun auch ein neues Gesicht bekommen. Dieses freundliche Gesicht wird mit Hilfe eines Minibeamers auf den Kopf des Roboters projiziert, wobei er über ganz verschiedene Mimiken verfügt. Damit ist sein menschenähnliches Aussehen fast perfekt. Roboy wird zudem in der Lage sein, Gesichter zu erkennen, die er vorher gelernt hat. Der Humanoide ist ein sogenannter „soft robot“ – eine Weiterentwicklung seines berühmten Bruders „Ecce“, der auch schon mit Maxon-Produkten angetrieben wurde. Aufgrund seiner Konstruktion als sehnengesteuerter Roboter, die dem Menschen nachempfunden ist („normale Roboter“ haben die Motoren in den Gelenken) wird Roboy sich fast so elegant wie ein Mensch bewegen können.
Die Maxon Motor AG, Sachseln, liefert als Hauptprojektpartner unterschiedliche bürstenlose DC-Antriebe für kontrollierte Bewegungen von Roboy. Insgesamt werden über 50 Motoren in Kombination mit Getrieben und Encodern in den Roboter verbaut. Außerdem stammt die gesamte Elektronik von den Schweizer Antriebsspezialisten. Um die Motoren anzusteuern und die Bewegungen von Roboy durchzuführen, wurde ein Master/Slave-System mit den digitalen Positioniersteuerungen aus der maxon-Baureihe EPOS2 aufgebaut. Die Programmierung der Ansteuerungen erfolgte auf dem Slavesystem. Maxon Motor hat bereits langjährige Erfahrungen in der Robotik gesammelt, beispielsweise in der Medizintechnik, in der Industrieautomation oder in der Raumfahrt. Aktuell sind die Produkte aus Sachseln in den beiden Marsrovern „Curiosity“ und „Opportunity“ im Einsatz.
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