Prototypenfertigung: Aus dem Serien-Kunststoff gefräst

Lass uns sehen, ob’s schon passt

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Über das Internet können Entwickler schnell zu einem Prototypen kommen, der aus einem festen Block des Originalwerkstoffes hergestellt wird. Mit diesem neuen Geschäftszweig erweitert ein britischer Anbieter von spritzgegossenen Prototypen sein Spektrum.

Mit dem Service First Cut Prototype will die Protomold Company Ltd. mit Sitz in Telford, Großbritannien, Entwickler unterstützen, die kurzfristig den Prototypen eines Bauteils aus Kunststoff benötigen. Die Teile werden mit CNC-Maschinen direkt aus einem massiven Materialblock gefertigt. Der Vorgang ist nach Angaben des Anbieters so schnell und einfach wie die Prototypenherstellung mit einem herkömmlichen Rapid-Prototyping(RP)-Verfahren. Teile, die mit CNC-Maschinen bearbeitet wurden, sollen sich aber stärker beanspruchen lassen als solche, die mit RP-Verfahren hergestellt wurden. Darüber hinaus wiesen sie eine bessere Oberflächenqualität und genauere Abmessungen auf, wie es weiter heißt.

Durch den Service sollen Kunden in einem noch früheren Stadium des Entwicklungszyklus als bisher funktionstüchtige Prototypen an die Hand bekommen, und zwar aus dem Kunststoff, der auch für die Produktion vorgesehen ist. So wären die physikalischen Eigenschaften des zu testenden Teiles nicht, wie bei herkömmlichen Rapid-Prototype-Verfahren üblich, eingeschränkt.
Von den vielen Betrieben mit CNC-Maschinen, die das Bearbeiten von Kunststoffteilen anbieten, wollen sich die Briten durch ihre Online-Dienstleistungen unterscheiden. Diese ähneln beim First-Cut-Prototype-Service denen, die das Unternehmen bereits für seine Spritzgussteile nutzt: Interessenten können ihr CAD-Design über das Internet hochladen und bekommen ein Preisangebot mit Fertigungsanalyse. Sobald das Design festgelegt ist, erzeugt die Software automatisch die Werkzeugbahnen und programmiert dann die CNC-Maschinen. So sollen sich Verzögerungen oder die im Vorfeld anfallenden Programmierkosten vermeiden lassen, die üblicherweise mit der Verwendung von CNC-Maschinen verbunden sind. Das Verfahren führt zu Prototypen, die in ein bis drei Tagen verfügbar sind und schon für Stückzahlen von 1 bis 10 erschwinglich sein sollen. op
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