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Medizingeschichte: Versprochene Heilerfolge mit dem Intraschallgerät

Meilensteine der Medizintechnik
Überraschende Heilerfolge

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1962 - Mit Schall gegen Schnupfen Der Intra-Schall-Therat Typ VIII: „Sonderausführung als Tischapparat für den praktizierenden Arzt, den Zahnarzt und den Facharzt“ (Bild: Krankenhausmuseum Bielefeld e.V.)

„Hallo, wer ist dran?“ Wer aus dem richtigen Geburtsjahrgang kommt, kann sich spontan dem Eindruck kaum entziehen, dass da eine Art Kommunikationsmittel zu sehen ist. So in der Art Wählscheiben-Telefon der 1950er Jahre. Jedoch gehört dieses Stück in die Sammlung des Krankenhausmuseum Bielefeld e. V. und ist ein Intraschall-Therapiegerät.

Es erzeugt ein Schallspektrum von 100 bis 16 000 Hertz und wurde mit verschiedenen Schallköpfen auf die Haut aufgesetzt, es war universell einsetzbar, von Bindehaut- bis Hüftgelenkentzündung. Beispielsweise verspricht der Prospekt „überraschende Heilerfolge (…) bei der Rhinitis, der Sinusitis frontalis und Sinusitis maxillaris“. Das Gerät ist vollständig erhalten geblieben, inklusive der Anleitung, Funktionsbeschreibung, Indikationsliste und Garantiekarte. Und ein Test im Jahr 2021 ergab: Es ist auch noch voll funktionsfähig.

Weitere Informationen:
owl.museum-digital.de/object/6592

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