Startseite » Meilensteine »

Sterilisieren am Anfang des 20. Jahrhunderts

Meilensteine der Medizintechnik
Sterilisieren mit dem Spirituskocher

Kugener_Desinfektionsapparat.jpg
Eimerchen inklusiveDas Gerät zum Sterilisieren wurde mit Zubehör geliefert: Ein Eimerchen diente zum Dosieren der Wasserfüllung (Bild: Sammlung Kugener)
Anzeige

18 Reichsmark musste Anfang des 20. Jahrhunderts derjenige hinblättern, der sich einen Kathetersterilisator für Zuhause leisten wollte. Darin ließen sich mit Wasserdampf Geräte keimfrei machen, die Arzt, Hebamme oder auch der geübte Laie in der häuslichen Praxis zum Versorgen von Patienten brauchten.

Die Gebrauchsanweisung: Der Spiritusbrenner wurde bis zur Markierung gefüllt und auf den Dreifuß stellt. In einen Adapter passten zwei Katheter. Sobald zwei Eimerchen Wasser eingefüllt waren, wurde der Deckel heruntergeklappt und der Brenner entzündet. Nach sechs Minuten waren Wasser und Spiritus aufgebraucht, die Flamme erlosch von allein, und Katheter oder andere kleine Instrumente waren einsatzbereit. Das Gleitöl für die Katheterspritze wurde in einem kleinen Glaskolben gleich mitsterilisiert. Sicherheit war auch damals wichtig: Verriegeln durfte man den Deckel nicht – wegen der Explosionsgefahr.

Zu sehen im Online-Museum Sybodo:

www.kugener.com

Mehr Medizintechnik aus früheren Zeiten

Meilensteine der Medizintechnik

Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild medizin technik 5
Ausgabe
5.2020
LESEN
ABO
Titelthema: Ethik für Medizinprodukte mit KI

Ethische Fragen nicht im Nachhinein betrachten, sondern schon in der Entwicklung berücksichtigen

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Aktuelles Webinar

Multiphysik-Simulation

Medizintechnik: Multiphysik-Simulation

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Kalender

Termine für die Medizintechnik-Branche

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de