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Medizingeschichte: Von den Anfängen der Herzschrittmacher

Meilensteine der Medizintechnik
Mit Batterien zum Implantat

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Am Hals zu tragen Dieses Impulsgerät, das als externer Schrittmacher diente, wog mit Kette und Batterie etwa 200 g. Entwickelt haben es Prof. Friese und Dr. Dittmar. Ein Glühlämpchen zeigte die Frequenz der Impulse (Bild: Deutsches Museum)

Die „wilden Zwanziger“ waren gerade vorbei, die Welt ächzte in der Wirtschaftskrise. In diese Zeit fiel die Premiere des Herzschrittmachers: Ein solches – externes – Gerät wandte der Physiologe Dr. Albert Hyman 1932 erstmals erfolgreich am Patienten an und prägte die Bezeichnung „Artificial Pacemaker“. Doch da das Stromnetz, das Schrittmacher speisen sollte, ab und an ausfiel, erteilte 1957 der an der Universität von Minnesota arbeitende Chirurg C.W. Lillehei einem Ingenieur den Auftrag, einen batteriebetriebenen Schrittmacher zu bauen. Nach wenigen Wochen hatte Earl Bakken, der Firmengründer von Medtronic, den Auftrag erfüllt. Das Gerät war am Patienten einsetzbar, wenig größer als ein Taschenbuch, batteriebetrieben und somit tragbar. Die erste Implantation eines Herzschrittmachers fand 1958 in Schweden statt. Die Entwicklung der Geräte lässt sich anhand der Sammlung des Kardiologen Prof. Dr. med. Gernot Friese (1921 – 2006) gut nachvollziehen. Die 25 Herschrittmacher der Sammlung gehören heute dem Deutschen Museum in München.

www.deutsches-museum.de/
sammlungen/medizintechnik

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