Elektronische Gesundheitskarte: Wissenschaftliche Evaluierung steht an

Digitales Gesundheitsnetz auf dem Prüfstand

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Die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg wird die Erprobung der Vernetzung sowie das Zusammenspiel mit der elektronischen Gesundheitskarte in 1000 Praxen und zehn Krankenhäusern wissenschaftlich begleiten.

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) bietet neben einem Foto vor allem einen persönlichen Zugangsschlüssel zur Telematikinfrastruktur an. Über 200 000 Haus-, Fach- und Zahnärzte sowie Krankenhäuser und Apotheken werden elektronisch miteinander vernetzt. Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, kurz: Gematik, hat der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) den Zuschlag für die Evaluation dieses größten Vernetzungsprojekts des deutschen Gesundheitswesens erteilt. Kommendes Jahr geht es los. Die Auswertungsergebnisse, beispielsweise zur Praxistauglichkeit der neuen Prozesse sowie zur Zufriedenheit aus ärztlicher Sicht, sollen wichtige Grundlagen sein für die weitere und praxisnahe Entwicklung des Projektes.

„Ich freue mich sehr, dass uns die FAU mit ihrer wissenschaftlichen Expertise in der Erprobung begleiten wird. So stellen wir sicher, dass zusätzlich zu den Erprobungsdaten aus dem technischen Zusammenspiel aller Komponenten auch die überaus wichtige Sicht der Menschen, die mit dieser Technik und den neuen Anwendungen in den Praxen und Kliniken zu tun haben, berücksichtigt wird“, so Prof. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der Gematik GmbH.
Die FAU wird nun Konzepte zur konkreten Umsetzung der definierten Evaluationskriterien sowie für die Auswertung und Durchführung der Evaluation erarbeiten. Anschließend wird sie in enger Abstimmung mit allen Beteiligten die notwendigen Daten erheben und ein Gutachten sowie einen Abschlussbericht erstellen. Dann werden die Anwendung des Versichertenstammdatenmanagements und die digitale rechtssichere Unterschrift für die Ärzte bundesweit zur Verfügung gestellt.
Zeitnah sollen weitere Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement, die sichere Kommunikation für Leistungserbringer sowie Arzneimitteltherapiesicherheit Datenmanagement folgen. Ziel ist es, die Telematikinfrastruktur rasch als bundesweite, sichere und sektorübergreifende Plattform für Fachanwendungen zu etablieren, um Mehrwerte vor allem für die Patienten zu schaffen.
Weitere Informationen: www.gematik.de
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