T4M: Konzept und Termin nach Wunsch des Marktes

Medizintechnik-Messe T4M in Stuttgart

Stuttgart sieht sich als festen Partner der Medizintechnik

Niethammer_ausschnitt.jpg
Florian Niethammer ist als Projektleiter im Bereich Industrie bei der Landesmesse Stuttgart für die neue Messe T4M zuständig Bild: Landesmesse Stuttgart
Anzeige
In den beiden Hallen des Stuttgarter Messegeländes, in denen im April die letzte Medtec Europe stattfand, startet im Mai 2019 die neue T4M. Anmeldungen sind bereits möglich. Den genauen Termin im Frühjahr ab 2020, aber auch Details im Konzept wollen die Veranstalter mit den Ausstellern diskutieren und an deren Wünsche anpassen, sagt Projektleiter Florian Niethammer.

Dr. Birgit Oppermann
birgit.oppermann@konradin.de

Herr Niethammer, die Premiere für die T4M ist im Mai 2019 geplant, die Vorbereitungen laufen. Ab wann können interessierte Aussteller buchen?

Eine Vorab-Anmeldung ist schon jetzt möglich. Das Formular dazu liegt auf der T4M-Website. Diese Anmeldung ist zunächst noch unverbindlich. Erst nach gemeinsamer Abstimmung der Platzierungen im Herbst wird eine Buchung bindend. Nichtsdestotrotz sollten interessierte Aussteller nicht zu lange warten, mit uns in Kontakt zu treten: Bis zum 30. September 2019 erhalten Aussteller einen Frühbucherrabatt von 20 Euro pro Quadratmeter. Abgesehen davon, gestalten wir die neue Plattform für Medizintechnik gemeinsam mit der Branche. Je früher sich ein Aussteller also mit uns in Verbindung setzt, umso mehr Gestaltungsspielraum haben wir noch.

Welche Fläche und Ausstellerzahl planen Sie für die erste T4M?

Wir haben für die Erstveranstaltung die Paul Horn Halle und die direkt gegenüberliegende Halle 9 reserviert – das sind insgesamt rund 20 000 Quadratmeter Fläche. Die genaue Zahl der Aussteller ist schwer zu schätzen. Noch können wir nicht absehen, wie groß die Stände ausfallen und wie viele Gemeinschaftsstände es geben wird. Doch wir schließen gerade wichtige Partnerschaften und formen das Konzept so, dass sich möglichst viele Branchenakteure darin wiederfinden und uns deshalb ihr Vertrauen schenken.

Wie verlässlich können sich Aussteller auf den jährlichen Turnus und den Mai-Termin auch für die Zukunft einstellen?

Auch hier ist uns das Feedback der Unternehmen wichtig, die sich an der T4M beteiligen. Den Mai haben wir zunächst für die erste Veranstaltung gewählt, ob es dabei bleibt, wird im Dialog mit Ausstellern, Besuchern und Partnern entschieden.

Wie deutlich können sich zwei Messen wie die geplante Medtec Live und die geplante T4M, die beide den Zuliefererbereich für die Medizintechnik repräsentieren, voneinander unterscheiden?

Mit der T4M wollen wir der Branche eine Plattform bieten, die dem Informations- und Kontaktinteresse aller Beteiligten wirklich gerecht wird. Aus diesem Grund beziehen wir die Industrie in die Planung und auch später in die Weiterentwicklung der Messe mit ein. Wie sich die T4M gegen die anderen Messen positionieren wird, entscheiden am Ende Aussteller und Besucher.

Wäre die Differenzierung der beiden Messen aus Ihrer Sicht ausreichend, um eventuell eine dauerhafte Präsenz beider im Markt zu ermöglichen?

In unserem Interesse ist natürlich, dass sich die T4M am Markt etabliert. Dafür arbeiten wir an einem optimalen Angebot. Wie sich Andere gegenüber der T4M differenzieren, werden wir mit Spannung verfolgen.

Was wäre die kritische Masse an Ausstellern und Besuchern, die Sie erreichen möchten, um eine Messe erfolgreich weiterzuführen?

Dafür gibt es bei uns keine feste Größe. Wir bauen die T4M mit dem Ziel auf, den europäischen Akteuren der Branche langfristig eine attraktive Plattform in Stuttgart zu bieten. Wir sehen uns als festen Partner der Medizintechnik.

Die Landesmesse Stuttgart betont die Ausrichtung ihrer Veranstaltungen auf die Wünsche und Belange des jeweiligen Marktes. Worin wird diese Ausrichtung bei der T4M besonders deutlich?

Die T4M kommt nicht mit einem fertigen Messekonzept daher, in das sich Partner als Aussteller einfügen müssen. Das Angebot ist nicht standardisiert, sondern entsteht erst im Dialog mit der Branche. Wir werden noch mehrfach von ergänzenden Formaten, weiteren Partnern, den Programmschwerpunkten und vom Rahmenprogramm insgesamt berichten. Seien Sie gespannt.

Welchen Reiz hat aus Ihrer Sicht der thematische Schwerpunkt im Bereich Produktion?

Durch die seit Mai 2017 geltenden strengen MDR-Vorgaben für den gesamten Wertschöpfungsprozess ist die Fertigungstechnik noch stärker in den Fokus gerückt. Sie ist eine der wichtigsten Zukunftsthemen für die Branche, hat bei vergleichbaren Veranstaltungskonzepten jedoch in den letzten Jahren an Präsenz verloren. Als Spezialist für Industriemessen können wir uns in diesen Bereichen zudem auf ein sehr großes Netzwerk stützen, um Synergien für die Medizintechnik zu erzeugen.

Welche Bedeutung haben Verbände, Cluster und andere unterstützenden Organisationen für die Entwicklung der Messe?

Eine ganz entscheidende, denn sie bringen die spezifischen Vorstellungen und Wünsche ihrer Mitglieder in gebündelter Form bereits in der Konzeptionsphase ein. So können wir dem Anspruch, die T4M gemeinsam mit der Branche zu entwickeln, gerecht werden. Natürlich achten wir auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Organisationen und darauf, dass sowohl Aussteller- als auch Besucherinteressen gleichermaßen repräsentiert werden.

Sie haben jetzt Kooperationen mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA und dem Branchenverband der Schweizer Medizintechnik Swiss Medtech vereinbart. Welche Rollen spielen diese beiden Partner?

Der VDMA fungiert als ideeller Träger der T4M. Damit verantwortet der Verband die Messe inhaltlich und gestalterisch mit und unterstützt die Veranstaltung durch Reputation, Fachwissen und Kontakte. Swiss Medtech wird als ideeller Partner einen Gemeinschaftsstand organisieren und potenzielle Aussteller ebenso wie Besucher aus der Schweiz zur T4M führen.

Das Doppelangebot an Medizintechnikmessen macht die Sache für Aussteller und Besucher nicht einfacher. Wie realistisch ist die Annahme, dass 2019 schon das Jahr der Entscheidung wird?

Wir verstehen, dass vielen Ausstellern die Entscheidung für eine Messebeteiligung 2019 zurzeit schwerfällt. Aber wir haben die zahlreichen Anfragen von in- und ausländischen Unternehmen nach einem künftigen Messeangebot für Medizintechnik in Stuttgart als klaren Auftrag vernommen. Die bisher vorliegenden Reservierungen und die frühen Bekenntnisse namhafter Verbände und Cluster sind Ausdruck hohen Vertrauens in unsere Kompetenz. Seien Sie versichert, dass wir dieses Vertrauen nicht enttäuschen werden und alles dafür tun, dass es Aussteller und Teilnehmer leicht fällt, sich für die T4M in Stuttgart zu entscheiden.

Website zur T4M mit der Möglichkeit zur Vorab-Anmeldung


Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Messe Compamed

Neue Trends und Produkte von der Messe für die medizinische Zuliefererbranche

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Produkttester werden!

Sie möchten Differenzdrucksensoren testen. Jetzt bewerben!

medicine&technology

 

Die englische Ausgabe, hier als PDF.

Erscheint zwei Mal im Jahr mit europaweiter Verbreitung.

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Kalender

Aktuelle Termine für die Medizintechnik-Branche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de