Hochpräzise Zulieferteile

LK Mechanik mit Lasertechnik auf Expansionskurs

Firmenchef Friedhelm Kraft: „Unsere neue TruLaser Cell 3008 ist eine Ideallösung für die Realisierung kleiner und mittlerer Serien von Bauteilen und Baugruppen“ Bild: LK Mechanik
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Im Maschinenpark von LK Mechanik geben Laser- und Wasserstrahl-Technik den Ton an. Um künftig noch kundenspezifischer fertigen zu können, investierte das Heuchelheimer Unternehmen in ein neues 5-Achsen-Laserbearbeitungszentrum von Trumpf.

Wie man nur 20 mµ schmale Spalten und kaum 0,2 mm große Bohrungen in eine gerade mal 0,05 mm dicke Edelstahl-Platine hineinbringt? In Heuchelheim kennt man die Antwort. Hier hat nämlich ein Zulieferer seinen Firmensitz, der als Spezialist für die Herstellung filigraner, sehr dünnwandiger und hochgenau ausgeführter Bauteile gilt. Die LK Mechanik GmbH bearbeitet auf der Basis seiner Fertigungskompetenzen in den Bereichen Laserfeinschneiden und Wasserstrahl-Microcutting eine große Palette verschiedener Werkstoffe. Das Materialspektrum reicht von Edelstahl über NE- und Hartmetall bis hin zu Kunststoff, Keramik, Carbon und PKD. Selbst das Schneiden von Verbundmaterialien, Chipträgern und Silizium gehört zum Portfolio.
Um die wachsende Nachfrage seiner Kunden künftig noch besser bedienen zu können, investierte LK Mechanik nun in ein 5-Achsen-Bearbeitungssystem von Trumpf. „Unsere neue TruLaser Cell 3008 mit ihrem TruPulse-Laser ist ein echtes Multitalent. Sie ist exakt nach unseren Vorgaben konfiguriert und eine Ideallösung für die Realisierung kleiner und mittlerer Serien von Bauteilen und Baugruppen“, erläutert Firmenchef Friedhelm Kraft. Die neue Anlage eignet sich zum Schneiden und Schweißen von Bauteilen mit 2D- und 3D-Geometrien. Sie kann sowohl dünnste Materialien mit hoher Präzision feinschneiden als auch mehrerer Millimeter dicke Bleche. „Dank des Festkörperlasers eignet sich die neue Maschine auch für die Buntmetall-Bearbeitung, und aufgrund ihrer modularen Konzeption können wir sie jederzeit an wechselnde Einsatzbedingungen anpassen. Insbesondere aber werden wir die neue Laseranlage speziell im Bereich des automatisierten Laserschweißens einsetzen“, berichtet Kraft. Darauf aufbauend wird LK Mechanik ab Juni zusätzlich den LK-Schweiß-Service anbieten, in dem dann auch filigrane und genaue Schlosser- und Schweissarbeiten ausgeführt werden.
Während LK Mechanik seine Lasersysteme vorwiegend für die Feinstbearbeitung von Dünnblechen, winzigen Formteilen und komplexen 3D-Geometrien einsetzt, liegt der Fokus beim Wasserstrahl-Microcutting auf 2D-Bauteilen, die keiner thermischen Belastung ausgesetzt werden dürfen. Die in Heuchelheim genutzte Wasserstrahl-Feinschneidtechnik lässt kein Prozesswärme entstehen und schont daher sowohl die Gefügestrukturen als auch die Oberflächen der Werkstoffe. Ein weiterer Pluspunkt des eingesetzten Verfahrens besteht in der Möglichkeit, auch völlig ohne Abrasivmittel nur mit Reinwasser zu schneiden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur extrem feine und wiederholgenaue Konturenschnitte, sondern auch die eingangs erwähnten Schnittspalte von nur 20 mµ und Stegbreiten von nur 0,05 mm realisieren.
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