Künstliche Hüft- und Kniegelenke Endoprothesenregister erfolgreich im Probebetrieb - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik

Künstliche Hüft- und Kniegelenke

Endoprothesenregister erfolgreich im Probebetrieb

Prof. Dr. med. Joachim Hassenpflug ist Geschäftsführer der EPRD gGmbH und Direktor der Klinik für Orthopädie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (Campus Kiel)
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Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) kommt in der Praxis gut an: Erste Erfahrungen von zwei Hamburger Kliniken, die am bundesweiten Probebetrieb teilnehmen, sind nach Angaben der Verantwortlichen ausgesprochen positiv. „Das EPRD ergänzt das Qualitätsmanagement der Kliniken, wenn es um den Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken geht. Zugleich ist der zusätzliche Aufwand für das Klinikpersonal gering“, so EPRD-Geschäftsführer Prof. Joachim Hassenpflug auf einer Pressekonferenz im Dezember. Neben der Helios Endo-Klinik Hamburg nimmt auch das Zentrum für Endoprothetik der Schön Klinik Hamburg Eilbek am Probebetrieb des EPRD teil. Den Angaben zufolge haben bereits mehr als 200 Kliniken ihre Bereitschaft zur Teilnahme am EPRD bekundet. Das Bundesgesundheitsministerium fördert den Probebetrieb des Registers in diesem Jahr mit rund 330 000 Euro.

In Deutschland werden jährlich rund 390 000 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingebaut. Im EPRD werden wichtige Daten über diese Endoprothesen erfasst – angefangen vom Zeitpunkt des Protheseneinbaus über die Art der Prothese und ihre einzelnen Bestandteile bis hin zu einem eventuell notwendigen Auswechseln des künstlichen Hüft- oder Kniegelenks. „Primäres Ziel des Registers ist es, die Ergebnisqualität der endoprothetischen Versorgung zu messen, vergleichend zu bewerten und zu verbessern. Besonders wichtig für die Unternehmen ist die Erfassung der Revisionsgründe durch das Register, da nur dadurch valide Aussagen über die Qualität von Endoprothesen und ärztlicher Implantationsleistung getroffen werden können“, so Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des BVMed.
Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) und des BQS Instituts für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut). Als gemeinnützige GmbH und 100-%ige Tochter der DGOOC ist das Endoprothesenregister Deutschland ausschließlich wissenschaftlichen Grundsätzen verpflichtet und garantiert die Unabhängigkeit und Neutralität der Auswertungen.
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