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Fraunhofer IPK: Industrie in der Coronavirus-Krise unterstützen

Wirtschaft in der Krise
Wie Unternehmen trotz Corona-Pandemie betriebsfähig bleiben

Fraunhofer IPK produzieren trotz corona
Mit dem interaktiven Lagebild des Fraunhofer IPK lassen sich schnell und zielorientiert Handlungsalternativen entwickeln und umsetzen
(Bild: Fraunhofer IPK / Ilona Glodde)
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Produzierende Unternehmen müssen angesichts der Corona-Pandemie mit großen Umwälzungen rechnen. Mit seiner Initiative „Produzieren trotz Corona“ unterstützt das Fraunhofer IPK in Berlin die fertigende Industrie dabei, sich schnell und effizient auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen.

In der Pandemie bewirken zahlreiche Faktoren, dass Unternehmen ihr bisheriges Portfolio nicht oder nur eingeschränkt bedienen können. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Produkten, die ein Unternehmen bisher vielleicht nicht gefertigt hat – die bei geringer Anpassung der Produktionsabläufe aber eine interessante Ergänzung des Angebots darstellen können.

Hier setzt das Fraunhofer IPK mit seiner Initiative „Produzieren trotz Corona“ an. Das Berliner Institut unterstützt die fertigende Industrie dabei, sich schnell und effizient auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen. „Mit unserer langjährigen Expertise in der Produktionstechnik und Prozessorganisation sind wir dafür genau die richtigen Ansprechpartner“, sagt Institutsleiter Prof. Eckart Uhlmann. „Unsere Kompetenzen etwa in den Bereichen Wissensmanagement, Flexibilisierung von Prozessen und schnelle Einführung neuer Fertigungsoptionen haben großes Potenzial, den Betrieben zu helfen und Insolvenzen zu vermeiden.“

Projekte für Unternehmen werden auf der Website vorgestellt

Das Institut setzt in diesem Kontext eine Reihe von Projektinitiativen auf, die Herausforderungen adressieren, mit denen die Unternehmen aktuell konfrontiert sind. In den nächsten Wochen werden sie nacheinander auf der Institutswebseite vorgestellt.

Den Anfang macht das „interaktive Lagebild für Produktionsbetriebe“. Das Prinzip Lagebild bietet Einsatzkräften seit langem Orientierung: Externe Umfeldinformationen werden mit internen Fähigkeiten verknüpft, um schnell und zielorientiert Handlungsalternativen zu entwickeln und umzusetzen. So kann zum Beispiel bewertet werden, inwieweit neue Distributionswege zur Sicherstellung der mittelfristigen Liquidität beitragen, wenn Landesgrenzen geschlossen werden.

Was tun, wenn der Zulieferer ausfällt

Auch für den plötzlichen Ausfall einer größeren Zahl von Zulieferern und Kunden oder eine kurzfristige Änderung von Regularien, etwa aus Hygienegründen können schnell Lösungen gefunden werden. Die Technologie schafft für alle Beteiligten ein gemeinsam verständliches Bild der aktuellen Geschäftslage mit der Entscheiderin oder dem Entscheider im Mittelpunkt.

www.ipk.fraunhofer.de/de/kompetenzen/industrietrends/produzieren-trotz-corona.html


Kontakt

Fraunhofer IPK
Pascalstraße 8–9
10587 Berlin
Website: www.ipk.fraunhofer.de

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