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Harting liefert mehr Kabel für Medizingeräte in der Coronakrise

Coronavirus/Medizingeräte
Harting: Mehr Kabel und Stecker für Medizingeräte in der Corona-Krise

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Connectivity-Systemlösungen für Medizin- und Beatmungsgeräte fertigt Harting seit einigen Jahren (Bild: Harting)
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Um mehr Medizingeräte wie zum Beispiel Beatmungsgeräte herzustellen, werden höhere Stückzahlen an Kabeln gebraucht. Hersteller Harting organisiert seine Produktion anders, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Mehrere deutsche wie auch internationale Hersteller produzieren aktuell unter Hochdruck Medizingeräte wie beispielsweise Beatmungsgeräte, auf die Patienten und Ärzte in der Coronavirus-Pandemie dringend angewiesen sind. Die Harting Technologiegruppe fertigt seit Jahren komplette Connectivity-Systemlösungen für solche Geräte und beliefert namhafte Hersteller von Medizin- und Beatmungsgeräten mit kundenspezifischen Kabelkonfektionen. Derzeit steigt der Bedarf dafür sprunghaft an. „Wir erleben etwas, das es in dieser Form noch nicht gab. Und wir wissen nicht, wann der Alptraum der ‚Corona-Pandemie‘ ein Ende hat, und welche Herausforderungen uns noch bevorstehen“, betont Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der Harting Technologiegruppe.

Inhaltsverzeichnis

1. Nachfrage nach Kabeln für Medizingeräte hat sich in der Corona-Krise verzehnfacht
2. Lagerbestände wurden bereits hochgefahren

Nachfrage nach Kabeln für Medizingeräte hat sich in der Corona-Krise verzehnfacht

„Wo bisher in einem Zeitraum 20 oder 200 Kabelkonfektionen bestellt wurden, sind jetzt 2000 gefragt, die schnellstmöglich geliefert werden sollen“, berichtet Detlef Sieverdingbeck, der den Zentralbereich Corporate Communication & Branding bei Harting leitet. „Binnen weniger Tage haben wir ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem kompletten Vorjahr.“ Für die Produktionsprozesse, die in einem großen Unternehmen üblicherweise eher mittel-bis langfristig geplant werden, sie das eine große Herausforderung, die alle Bereiche mit großem Engagement angingen. Die Versorgung mit Bauteilen für die Medizintechnik habe für Harting höchste Priorität. „Das ist zwar auch eine geschäftliche Frage, aber vor allem eine der Verantwortung“, sagt Sieverdingbeck. „Wir wollen, dass so viele Geräte wie möglich gebaut werden können, um Leben zu retten.“ Harting hat die internen Prozesse so ausgerichtet und die Produktion so verlagert, dass die Medizingeräte-Produzenten so rasch wie möglich beliefert werden. Ob die Branche Medizintechnik, die für Harting bisher eher eine Nischenrolle innehatte, künftig eine größere Rolle spielen wird, sei aber derzeit noch nicht abzusehen.

Lagerbestände wurden bereits hochgefahren

Alle Produktions-, Lager- und Lieferfunktionen werden derzeit durch räumliche und zeitliche Trennung sowie viele Hygienemaßnahmen gesichert. Darüber hinaus hat das Unternehmen bereits vor Wochen begonnen, die Lagerbestände hochzufahren, um auf Störungen der Lieferkette bestmöglich reagieren zu können.

„Glücklicherweise sind wir bisher kaum von Einschränkungen betroffen“, sagt Sieverdingbeck, der das unter anderem darauf zurückführt, dass das Unternehmen eine hohe Fertigungstiefe habe. „Selbst an unseren Standorten in China konnten wir die Produktion schon kurz nach dem chinesischen Neujahrsfest wieder auf 80 Prozent hochfahren.“

Der Vorstandsvorsitzende Philip Harting unterstreicht: „Der Schutz der Mitarbeitenden, aber auch die Aufrechterhaltung der Lieferkette haben bei uns oberste Priorität.“

Kontakt zum Unternehmen:
Harting Stiftung & Co. KG
Marienwerderstr. 3
32339 Espelkamp
Website: www.harting.com

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