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BVMed: Deutschland braucht starke, innovative Medizintechnik-Branche

BVMed zum Jahreswechsel
Stärkung der Medizintechnik-Branche im neuen Jahr

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Dr. Marc-Pierre Möll ist seit April 2019 Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. sowie Mitglied des BVMed-Vorstands (Bild: BVMed, Darius Ramazani)
Zum Jahreswechsel erhofft sich der BVMed von der neuen Bundesregierung Unterstützung bei der Stärkung des Medizintechnik-Standorts: Deutschland braucht eine wettbewerbsfähige, innovative Medtech-Branche, so Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Der Bundesverband Medizintechnologie e.V., Berlin, erwartet von der Bundesregierung im neuen Jahr entscheidende Weichenstellungen für die im Koalitionsvertrag angekündigte Stärkung des Medizintechnik-Standorts Deutschland und die Entlastung der Unternehmen von starker Bürokratie.

Starke Medizintechnik-Branche in der Corona-Krise

„Politik und Gesellschaft können sich in der Corona-Krise auf die versorgungskritische Medizintechnik-Branche verlassen: von der intensivmedizinischen Betreuung, der ambulanten Versorgung durch Homecare-Unternehmen und Hilfsmittel-Leistungserbringer bis hin zur gesteigerten Produktion von Spritzen und Hygieneprodukten für eine erfolgreiche Impfkampagne“, sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll zum Jahreswechsel 2021/22. Sein Appell: „Jetzt dürfen wir die mittelständisch geprägte Medtech-Branche bei der Bewältigung der Herausforderungen nicht im Stich lassen.“

Herausforderung: MDR, Lieferengpässe, hohe Kosten für Fracht und Energie

Denn die Medizintechnik-Branche stehe zusätzlich zur Bewältigung der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. So würden beispielsweise steigende Rohstoffpreise, Frachtkosten und Energiepreise für erhöhte Kosten sorgen. Die EU-Medizinprodukte-Verordnung binde die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten für die aufwendigen regulatorischen Prozesse zur Rezertifizierung von Bestandsprodukten. Hinzu komme der digitale Wandel und die Transformation der Industrie zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Versorgungssicherheit für Patienten und Patientinnen gewährleisten

„Der Koalitionsvertrag bietet gute Ansätze, um den Mittelstand zu stärken, Bürokratie abzubauen und Innovationen zu fördern. Dafür müssen nun die konkreten Schritte angegangen werden, um die Versorgung der Patienten und Patientinnen in Deutschland mit modernen Medizintechnologien auch in Zukunft zu sichern“, so Möll. In einem 5-Punkte-Papier spricht sich der BVMed unter anderem für eine „Initiative Medtech 2030“ und für eine bessere Nutzung der Gesundheitsdaten für die Forschung und Versorgung aus. Dr. Marc-Pierre Möll: „Deutschland braucht eine forschungsstarke, leistungsfähige, wirtschaftlich gesunde und international wettbewerbsfähige Medizintechnik-Branche. Wir bieten der nächsten Bundesregierung eine enge Zusammenarbeit an, um diese Ziele gemeinsam zu erreichen.“

Das 5-Punkte-Papier des BVMed zum Download: www.bvmed.de/medtech-im-koalitionsvertrag

Kontakt zum Verband:
BVMed – Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
www.bvmed.de

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