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Weitere Fördermittel für das Netzwerk Diginostik

Gesundheitsversorgung
BMWi unterstützt Entwicklung neuer Diagnostik-Lösungen

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20 Partner arbeiten bis jetzt am Projekt Diginostik zusammen. Mit dabei ist die Dialunox GmbH aus Stockach, die optische Messgeräte entwickelt. Diese kommen beispielsweise in der Vor-Ort-Diagnostik zum Einsatz (Bild: Dialunox)
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Das Netzwerk Diginostik wird für weitere zwei Jahre im ZIM-Programm des BMWi gefördert. Über 20 Partner forschen seit 2020 an neue Lösungen für innovative Diagnostik mithilfe von IT und Künstlicher Intelligenz

Im Netzwerk „Diginostik – digitale Diagnostik für eine individuelle Therapie“ werden neue Lösungen für eine patientennahe, rasche Diagnostik und damit bessere Gesundheitsversorgung entwickelt. Dabei geht es beispielsweise um Schnellnachweise für Diabetes, digital unterstützte Krebsdiagnostik und -therapie sowie automatisierte Probenverarbeitung und Auswertung medizinischer Messdaten. Nach dem erfolgreichen Netzwerkaufbau und der Konzeption erster innovativer Diagnostiklösungen im letzten Jahr hat der Bund die Förderung um zwei weitere Jahre verlängert. „Die Covid-19 Pandemie zeigt den dringenden Bedarf an besserer Diagnostik, beispielsweise für Infektionskrankheiten und Selbsttests für Zuhause. Hier setzen wir an“, so Michael Statnik, Projektmanager für Diagnostik beim Biolago e.V., Konstanz.

Netzwerk aus 20 Partnern aus vier Bundesländern

Inzwischen sind über 20 Partner aus Industrie, Forschung, Klinik und Labor mit an Bord. Eine zentrale Rolle spielen dabei Anwender aus der Medizin, deren Fragestellungen und Bedürfnisse erfasst werden. Dazu zählen Labore und (universitäre) Kliniken, unter anderem in Konstanz, Tübingen, Villingen-Schwenningen, Ulm und Freiburg. Im Projekt arbeiten mittlerweile Partner aus vier Bundesländern Hand in Hand an neuen Diagnostikverfahren und deren Anwendung.

Sechs Projekte in Höhe von 8 Mio. Euro bereits eingereicht

Trotz erschwerten Bedingungen durch die Pandemiesituation hat ein erfolgreicher Austausch zwischen den Netzwerkspartnern stattgefunden. Aus den zwölf Arbeitsgruppen wurden bereits sechs Projektvorschläge in verschiedenen Programmen des Bundes eingereicht mit einem Gesamtvolumen von rund 8 Mio. Euro. „Die zweijährige Förderung gibt uns eine längerfristige Planungssicherheit. Damit können wir uns noch mehr auf die Anbahnung und Umsetzung der Projekte konzentrieren“, erklärt Biolago-Vorstandsmitglied Dr. Michael Steinwand.

Neue Mitglieder willkommen

Als Projektkoordinator fädelt Biolago Kooperationen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein und unterstützt die Einwerbung von Fördermitteln für deren Umsetzung. Die Unternehmen und Forscher profitieren dabei insbesondere von der Unterstützung bei der Partnersuche, der Koordination von Arbeitsgruppen sowie bei Marktrecherchen. Dabei bringen die Partner nicht nur Ideen ein, sie leisten auch eine Mitfinanzierung des Netzwerks. Neue Mitglieder sind auch weiterhin willkommen.

Netzwerk Diginostik: Das sind die Partner

Am Projekt beteiligt sind die Unternehmen celsius37.com, Gattaquant, Genome Identification Diagnostics, HB Technologies, HS Analysis, Johner Institut, Labor Dr. Brunner, MiProbes Biotechnologies, MPS Planungssysteme, MVZ Labor Ravensburg, Dialunox, Ucura Deutschland, Vireq Software Solutions, die Kliniken Eberhard Karls Universität Tübingen – BG Klinik – Siegfried Weller Institut, Schwarzwald-Baar Klinikum, Uniklinik Freiburg, Uniklinik Ulm sowie die Forschungseinrichtungen Fraunhofer IGB, Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut – Uni Tübingen.

www.biolago.org/diginostik

Kontakt zum Gesundheitsnetzwerk:
Biolago e.V.
Byk-Gulden-Str. 2
78467 Konstanz
www.biolago.org

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