Katastrophenwarnung: Smartphone-App warnt Bevölkerung App als Schutzengel - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik

Katastrophenwarnung: Smartphone-App warnt Bevölkerung

App als Schutzengel

Der Chef der Berliner Feuerwehr, Landesbranddirektor Wilfried Gräfling (rechts), installiert die neue App auf dem Smartphone der ersten Nutzerin, Daniela Jahnke aus Berlin (mitte) Bild: Fraunhofer
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Das neue Bevölkerungswarnsystem Katwarn gibt es nun als Smartphone-App. Es informiert über Gefahren am Standort des Nutzers – und wurde vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme Fokus entwickelt.

Die neue Katwarn-App warnt Bürger über Gefahrensituationen immer dort, wo sie sich gerade aufhalten, sowie zusätzlich an zwei frei gewählten Orten in Deutschland– vorausgesetzt, der klassische Katwarn-Betrieb per SMS und E-Mail wurde dort bereits eingeführt. Zusätzlich zum Postleitzahlenbereich, für den sich Katwarn-Nutzer bislang entscheiden mussten, bietet die Katwarn-App eine aktive Benachrichtigung (Push-Meldung) bei Gefahrensituation am aktuellen Standort. Betritt also zum Beispiel ein Nutzer eine aktuelle Gefahrenzone, sendet die Funktion „Katwarn-Schutzengel“ sofort eine Warnung. Die Ortsinformationen sind anonymisiert und werden kontinuierlich aktualisiert, so dass manuell keine weiteren Eingaben zum Standort nötig sind. Die Ortungsfunktion kann auf Wunsch ein- und ausgestellt werden.

Die Warnungen werden von den örtlich verantwortlichen Leitstellen der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes ausgegeben mit wichtigen Verhaltenshinweisen, zum Beispiel „Großbrand im Postleitzahlenbereich xyz, bitte Fenster und Türen schließen, nicht das Haus verlassen.“ Die Katwarn-App stellt damit eine Ergänzung zu den bestehenden Warnungen durch Behörden, Polizei und Einsatzkräfte oder durch Hinweise in Medien dar. Denn während zum Beispiel Lautsprecherwagen der Polizei und Feuerwehr oft nur Personen erreichen, die sich gerade in der Nähe aufhalten, hilft Katwarn, weitere Personengruppen zu erreichen. „Insbesondere für Gehörlose ist der Katwarn-Service sehr vorteilhaft, da sie die Katastrophenwarnungen über Radios nicht hören können. Viele Gehörlose nutzen Smartphones“, so Ingo Barth, der in der vergangenen Woche bei einem Lagerhallen-Brand in Berlin-Reinickendorf als Anwohner selbst betroffen war und den Katwarn-Service per SMS nutzte. Auch Daniela Jahnke aus Berlin verwendete den SMS-Service. Ihr wurde nun als erste Bürgerin die Katwarn-App vom Landesbranddirektor Wilfried Gräfling auf das Smartphone installiert.
Die Katwarn-App steht ab sofort kostenlos für das iPhone im App-Store zur Verfügung und ist kompatibel mit allen Versionen ab dem iPhone 3GS. Für Android-Smartphones befindet sich die Katwarn-App derzeit noch in der Entwicklung.
Weitere Informationen: www.katwarn.de/app
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