Nadelfreie Injektion: Mit Druck unter die Haut

Kunststoffe

Mit Druck unter die Haut

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Das nadelfreie Injektionssystem hat QS Medical entwickelt. Für die Herstellung des Zwischenstücks zur Medikamentenabgabe sowie die Ampullen wird das Polycarbonat Makrolon Rx1805 verwendet Bild: Covestro
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Kunststoffe | Eine nadelfreie Medikamenten-Injektion soll Diabetes-Patienten künftig die Behandlung erleichtern. Für die Herstellung der Injektoren setzt Hersteller QS Medical auf das Polycarbonat Makrolon von Convestro.

Für viele Menschen wäre es ein Traum, ihre Diabetes ohne Spritzen behandeln zu können. Der chinesische Hersteller QS Medical Technology, Ltd. (QS), Peking, hat dafür eine neue nadelfreie Technologie entwickelt. Das Medikament wird dabei unter hohem Druck unter die Hautoberfläche gepumpt.

Auf Basis bisheriger guter Erfahrungen im Bereich nadelfreier Injektion entschied sich QS Medical, bei der Produktion der Ampullen das Polycarbonat Makrolon Rx1805 von Covestro einzusetzen, das speziell für medizinische Anwendungen entwickelt wurde. Zusammen mit anderen Typen zeichnet sich Makrolon durch gute Haltbarkeit, einfache Verarbeitung, Sicherheit und Designfreiheit aus – Eigenschaften, die für verschiedene medizinische Produkte gewünscht sind, sagt Wang Xinyu, die bei Covestro in China für den Vertrieb von Polycarbonat für medizinische Anwendungen verantwortlich zeichnet. Covestro beliefert QS hier mit einer kompletten Materiallösung.

Makrolon erfüllt Anforderungen der Medizintechnik

„Wir setzen das Polycarbonat von Covestro vor allem in der Produktion des für die Insulinabgabe verantwortlichen Teils ein“, erläutert Su Ning, Leiterin des Produktzentrums bei QS Medical. „Der Kunststoff ist sehr dimensionsstabil und fest und erfüllt unsere Anforderungen für das Zwischenstück zur Medikamentenabgabe und für die Ampullen.“ Dadurch sei gewährleistet, dass die Entnahme konsistent und sicher funktioniert. Die Nadel für die Medikamentenentnahme und die Abdeckung des Absauggeräts werden in einem Schuss mittels Spritzguss hergestellt.

Das biokompatible Polycarbonat Makrolon Rx1805 erfüllt die Anforderungen der Normenreihe ISO 10993 und verfügt über passgenaue Eigenschaften für diese Anwendung: Bei Kontakt mit Fett ist es vor Spannungsrissen geschützt. Zudem ist es beständig gegen Sterilisation mittels Strahlung und gewährleistet eine hohe Produktivität beim Formen der Ampullen. Der Kunststoff ist sehr schlagzäh, ermöglicht eine genaue Abformung und behält seine Stabilität auch unter verschiedenen Anwendungsbedingungen bei.

„Unser Forschungsziel für die nächsten zehn Jahre ist die weitere Entwicklung nadelfreier Spritzensysteme und die Einführung noch bequemerer Systeme mit Unterstützung durch Gesundheits-Apps“, sagt Justin Zhang. Um das zu erreichen, soll die Kooperation mit Covestro weiter intensiviert werden, teilt das Unternehmen mit.

www.covestro.com

Auf der Compamed: Halle 8b, Stand H30

Auf der Medica: Halle 15, Stand A23

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