Höchste Präzision und Flexibilität für Medizintechnik und Elektronik 3D-Leiterbahnen - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik
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Höchste Präzision und Flexibilität für Medizintechnik und Elektronik

3D-Leiterbahnen

3D-Leiterbahnen aus dem IsoLam®-Verfahren entsprechen den hohen medizintechnischen Anforderungen
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Mithilfe des neu entwickelten IsoLam®-Verfahrens können spezielle 3D-Leiterbahnen und flexible Ausführungen gefertigt werden, die den hohen medizintechnischen Anforderungen entsprechen.

Der Begriff „IsoLam®“ bezeichnet ein besonderes Herstellungsverfahren, bei dem mehrere Leiterbahnen mithilfe einer speziellen Technik mit einem geeigneten Isolationsmaterial laminiert und auf diese Weise miteinander verbunden werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Verbindungselementen können flexible Leiterbahnen dem Bauraum dreidimensional und platzsparend angepasst werden und sind auch für besonders hohe Ströme ausführbar. Dies kann durch den Einsatz verschiedenster Materialien, wie z.B. Nickel, Konstantan oder auch Kupfer in Kombination mit isolierendem Folienmaterial (oder: isolierenden Folien) erreicht werden. Die Leiterbahnen können bzgl. Kontur, Material, Leit- und Isoliereigenschaften an die Kundenwünsche angepasst werden.

Flexible 3D-Leiterbahnen
Höchste Flexibilität auf engstem Raum: Flexible 3D-Leiterbahnen

 

 

 

 

 

 

Die Herstellung der 3D-Leiterbahnen erfolgt unter Reinraumbedingungen. Die Produkte durchlaufen eine 100%-Qualitätskontrolle. Als Verbindungselement sind 3D-Leiterbahnen kundenspezifisch zu gestalten, flexibel und sicher. Das Verfahren IsoLam® wurde 2014 von der UNION-KLISCHEE GmbH in Berlin entwickelt.

Beispielhafte Anwendungsbereiche für 3D-Leiterbahnen:

  • Herzschrittmacher
  • Defibrillatoren
  • Joysticks
  • Herzrhythmusmonitore

Grundlage für die Herstellung der Leiterbahnen ist das Sprühätzverfahren. Dieses ermöglicht, Flachformteile aus Dünnblechen oder Metallfolien mit einem hohen Grad an Präzision und in nahezu jeder erdenklichen Form zu fertigen. Hierzu zählen Produkte wie Leiterplatten, Geräteteile, Masse- und Abschirmbleche, Blenden, Codierscheiben, Messgitter, SMD-Schablonen, Modellbauteile, Werbeträger und Designprodukte. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit, die geätzten Produkte weiterzuverarbeiten oder zu veredeln, z.B. Biegen, Lackieren, Bedrucken, Prägen oder Vergolden.

Sprühätzen im Detail:

Beim Sprühätzen werden die Dünnbleche oder Metallfolien mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen, auf die das gewünschte Motiv aufbelichtet wird. Während die belichteten Partien aushärten, bleiben die unbelichteten Partien wasserlöslich und werden ausgewaschen. Beim anschließenden Ätzvorgang wird der unbelichtete Teil ganz weggeätzt oder angeätzt (vertieft), während der belichtete Teil stehen bleibt. Anätzungen eignen sich beispielsweise für Sollbruchstellen, Biegekanten oder Kennzeichnungen an Werkstücken.

Für die Ätztechnik eignen sich z.B. Neusilber, Edelstahl, Messing, Kupfer und Bronze in den Stärken von 0,03 bis 1,0 mm. Die Fertigungstoleranzen liegen je nach Materialart und Blechstärke zwischen ±0,02 und ±0,2 mm. Das Standardbogenformat beträgt 300 mm x 400 mm. Weitere Formate sind auf Anfrage möglich.

 

Im Gegensatz zu anderen Verfahren wie der Stanz- oder Lasertechnik ermöglicht die Ätztechnik einen präzisen Werkstoffabtrag ohne äußere Krafteinwirkung. Hierdurch werden Verformungen oder Gratbildungen an den Werkstückkanten vermieden, die bei anderen Verfahren auftreten können.
Darüber hinaus hat sich das Sprühätzverfahren als kostengünstige Alternative erwiesen, da hohe Anschaffungskosten für Stanzwerkzeuge oder Anlagen entfallen. Stattdessen kommen hierbei relativ preiswerte Fotomasken zum Einsatz, die sich mithilfe moderner, fototechnischer Verfahren in kürzester Zeit herstellen lassen. Die computergestützte Filmherstellung mittels CAD/DTP erlaubt sowohl die Produktion von Nullserien (Testbögen) und Serien kleiner bis mittlerer Stückzahl als auch die wirtschaftliche Produktion großer Stückzahlen.

Zu den weiteren Vorteilen des Sprühätzverfahrens zählen die kurze Zeitspanne zwischen der Erstellung eines Entwurfs und der Herstellung der Formätzteile sowie die Option, komplizierte Strukturen zu fertigen.

Zeichnung für die Herstellung einer Filmtasche
Beispielhafte Zeichnung für die Herstellung einer Filmtasche (Grundlage für die spätere Belichtung)

 

 

 

 

 

Mithilfe der Ätztechnik und des IsoLam®-Verfahrens fertigen wir kundenspezifische 3D-Leiterbahnen im Millimeterbereich. Zu den kleinsten Leiterbahnen, die bisher von uns gefertigt wurden, zählen Batterie- und Verdrahtungsbänder von der Größe eines Streichholzkopfes.

Zum Unternehmen:Die UNION-KLISCHEE GmbH ist eines der ältesten Unternehmen im Raum Berlin und feierte 2016 ihr 45-jähriges Jubiläum. Das Sprühätzen wird bereits seit über 30 Jahren als industrielles Produktionsverfahren im Unternehmen eingesetzt. Zu den weiteren Leistungen der UNION-KLISCHEE GmbH zählen Spezialdruckverfahren wie der Tampondruck, Siebdruck und Digitaldruck. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens: www.union-klischee.de

 

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