Meilensteine der Medizintechnik

Wann das Leben zu Ende ist

Charite_09_herzstichmesser_.jpg
HerzstichmesserDie radikalste Maßnahme, um den Tod sicherzustellen, ist der Stich ins Herz. Ärzte sollten diesen Stich bei Todesfeststellung vollziehen und damit jeden Zweifel ausräumen Bild: Museum für Sepulkralkultur Kassel
Anzeige

Um 1800 begann die Wissenschaft, die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel zu ziehen. In ganz Europa hatten Menschen Angst davor, lebendig begraben zu werden – bald entstand eine regelrechte Hysterie um den „Scheintod“. Die Debatte darüber war auch ein Ringen um die Festlegung gültiger Todeszeichen. Zu dieser Zeit gewannen Ärzte und Naturforscher die Deutungshoheit über die Grenze von Leben und Tod, lieferten immer neue Erkenntnisse über die Beschaffenheit des menschlichen Körpers und seine organischen Abläufe. Die Gelehrten der Aufklärung wollten herausfinden, wie ein noch so kleiner Lebensfunke im scheinbar Gestorbenen wieder entzündet werden kann. Experimente mit Elektrizität ließen tote Körper zucken oder deren Gesichter wilde Grimassen schneiden – und beflügelten die Hoffnung, der Tod lasse sich rückgängig machen. Um diese Urängste geht es im Medizinhistorischen Museum der Charité in der aktuellen Ausstellung „Scheintot“ – zu sehen in Berlin bis zum 18. November 2018.

www.bmm-charite.de

Mehr über historische Medizintechnik

Meilensteine der Medizintechnik

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Titelthema: Mobilfunkstandard 5G

 

Was ein 5G-Netz in Krankenhaus und Produktion leisten könnte

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

medicine&technology

Die englische Ausgabe finden Sie hier als PDF.

Sie erscheint 2 Mal im Jahr mit europaweiter Verbreitung.

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Aktuelles Webinar

Multiphysik-Simulation

Medizintechnik: Multiphysik-Simulation

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Kalender

Termine für die Medizintechnik-Branche

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de