Faserverbundbauteile

Riesen-Backofen schluckt ein ganzes Seitenleitwerk

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Der größte Forschungsautoklav der Welt wurde jetzt am DLR-Standort Stade in Betrieb genommen. Balu (Biggest Autoclave Laboratory Unit) ist 20 m lang und hat einen Durchmesser von nahezu 6 m. Mit ihm härten die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Flugzeugbauteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) aus. In dem druckdichten Ofen werden unter Vakuum Bauteile aus CFK hohen Temperaturen ausgesetzt und damit gehärtet. CFK gilt als Material der Zukunft im Flugzeugbau, da es leichter ist als das herkömmliche Aluminium. Balu kann auch größere Teile in einem Brennvorgang aushärten: Er fasst ein ganzes Seitenleitwerk. Gleichzeitig werden in Stade neue Technologien erforscht. Daher wurde zusätzlich zum realen Autoklaven ein „virtueller Autoklav“ entwickelt. Mit Hilfe der Masterbox, einer Art virtuellem Gehirn, greift er auf gesammelte Daten zurück, die Schlüsse auf die nicht mit Sensoren messbaren Daten zulassen. Dargestellt wird der ganze Prozess in einer Simulation, mit deren Hilfe die DLR-Wissenschaftler sehen können, was in der nächsten Zeit im Autoklaven passieren wird.

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