Teilereinigung: Modularer Automat lässt sich an Anforderungen anpassen

Online-Service behebt echte und vermeintliche Störungen

Im Drei-Schicht-Betrieb nutzt eine Dreherei den Reinigungsautomaten Limpio, um Präzisionsteile für das Schweißen oder die Einlagerung vorzubereiten Bild: EVT
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Wie die Reinigung gefertigter Teile ablaufen muss, variiert von Betrieb zu Betrieb. Ein Hersteller von Reinigungsanlagen schlägt als Lösung ein modulares System vor. Das bietet viele Varianten, ohne die Kosten einer Sonderlösung zu verursachen.

Qualität bei Drehteilen ist eine Frage korrekter Maße in der Fertigung, aber auch der perfekten Oberfläche – inklusive der Reinigung. Eine Dreherei für Präzisionsteile setzt hierfür den Reinigungsautomaten der Baureihe Limpio ein, den die EVT Eiberger Verfahrenstechnik GmbH aus Sternenfels anbietet. Die Anlage wird vollautomatisch über zwei Spuren frontal beschickt und ermöglicht einen Durchsatz von 12 Körben/h. Sie arbeitet im Zwei-Schicht-Betrieb, kann aber auch auf einen Drei-Schicht-Betrieb aufgerüstet werden.

Der Hersteller des Reinigungsautomaten entwickelt und fertigt auch die Beschickungsanlagen, die an die Produktionsbedingungen des Anwenders angepasst werden. Dafür stehen eine Reihe von Optionen zur Verfügung, wie zum Beispiel RFID-Systeme.
Diese lesen aus plastifizierten Chips auf den Korbabdeckungen das jeweilige Reinigungsprogramm aus und stellen die Anlage auf die nächste Charge ein. Sind die Zu- und Ablaufbahnen entsprechend ausgelegt, ermöglichen die RFID-Systeme den „mannlosen Betrieb“ über mehrere Stunden. Auf eine solche Aufgabe bereitet der Hersteller die Anlagen werksseitig vor. Entsprechende Zusatzeinrichtungen baut der Anwender aber erst dann ein, wenn er sie tatsächlich benötigt. Neben der möglichen Aufrüstung für den Drei-Schicht-Betrieb lässt sich auch eine Vakuum-Destillation nachrüsten. Bei der Auswahl des Lösemittels sind die Limpio- Anlagen vielseitig.
Es können chlorierte Kohlenwasserstoffe wie Perchlorethylen eingesetzt werden, was fettfreie Teile hervorbringt, wie sie für ein anschließendes Schweißen notwendig sind. Kohlenwasserstoffe (KW), die ebenfalls in den Anlagen verwendet werden können, zeigen eine leicht rückfettende Wirkung, was zuweilen schon als Korrosionsschutz bei der Einlagerung der Teile genügt. Die EVT-Anlagen sind auch mit ein oder zwei Konservierungsvorlagen ausrüstbar. So werden konträre Aufgabenstellungen – wie Entfetten vor dem Schweißen und Konservieren vor dem Einlagern – in einer einzigen Anlage realisiert. Diese Variante hat auch der Hersteller gedrehter Präzisionsteile in seiner Anlage gewählt.
Der beschriebene Reinigungsautomat wurde über die automatische Beschickungseinrichtung hinaus mit folgenden Optionen ausgestattet: Filtratspritzen, Zwei-Tank-Technik, zwei Konservierungsvorlagen, Vakuumdestillation, Ultraschall, Warenbewegung sowie Prozessfilter mit Magneteinsätzen.
Frontal zu beschickende Anlagen werden aus Sicherheitsgründen nur nach der Front-Top-Lader-Bauweise ausgeführt. Diese beschickt der Bediener – oder der Automat – frontal. In der Anlage werden die Körbe aber in eine von oben (top) beladene sichere Arbeitskammer abgesenkt. Diese Kammer verriegelt sich automatisch vor dem Start eines Programms. Somit entsteht niemals hinter der Tür einer frontal beschickten EVT-Anlage Lösemitteldampf.
Den Bau der Sonderanlagen hat das Unternehmen aus Sternenfels durch Module standardisiert, so dass sie bei den Kosten den Vergleich mit Standard-Anlagen nicht zu scheuen brauchen. Dazu gehört ein Online-Service, der via iPhone oder iPad weltweit auf EVT-Anlagen zugreifen kann. Über 90 % tatsächlicher oder vermeintlicher Störungen erfordern somit nicht mehr den persönlichen Einsatz von Service-Teams, sondern können per Online-Fernwartung behoben werden. op
Weitere Informationen Über den Hersteller der Reinigungsanlagen: www.evt-gmbh.de
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