AMB 2012: Messechef Kromer zu den Highlights der Metallbearbeitungsmesse

Medizintechnik wichtig, aber nicht mehr im Fokus

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Messegelände komplett ausgebucht, Besucherzuwachs angekündigt – die AMB bleibt ihrem Ruf als Branchenleitmesse auch 2012 treu. Was es Neues gibt und welchen Stellenwert die Medizintechnik hat, erläutert Messe-Chef Ulrich Kromer.

Herr Kromer, wie sind Ihre Erwartungen an die diesjährige AMB?

In der Olympiade der besten Werkzeugmaschinenmessen weltweit gehört die AMB 2012 bereits zu den Top 5. Die Vorzeichen stehen günstig, dass dies so bleibt. Die Messe ist seit Monaten ausgebucht, die Auftragslage der Präzisionswerkzeug- und Werkzeugmaschinenhersteller sehr gut. Entsprechend hoch sind auch meine Erwartungen an einen Erfolg der AMB.
Welche „Highlights“ erwarten die Besucher in diesem Jahr?
Zu den Highlights zählt sicher die „Innovationstour Metallbearbeitung – Trends von morgen“ des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Technischen Universität Darmstadt. Vorgestellt werden neueste Zukunftsentwicklungen der Fertigungstechnik. Dem Thema Nachhaltigkeit widmet sich die „Blue Competence“-Initiative des VDW. Auch die Nachwuchsförderung ist seit Jahren ein Anliegen der AMB. Entsprechend unterstützt sie die „Think-Ing.“-Ausbildungsinitiative von Gesamtmetall, VDMA, ZVEI, VDI, VDE und VDA, die zukünftige Studenten für den Beruf des Ingenieurs begeistern will.
Welchen Stellenwert hat die Medizintechnik für die AMB?
Die Nomenklatur der AMB hat die Zerspantechnik und ihre Peripherie im Fokus, wir befragen die Aussteller nicht danach, ob sie auch Maschinen und Präzisionswerkzeuge für die Herstellung von Medizintechnik zeigen. Wir wissen aber, dass sich sehr viele der AMB-Aussteller mit dieser Thematik beschäftigen, beispielsweis Agie Charmilles, Benzinger, Chiron, DMG, Erowa, Gühring, Haas, Hermle, Horn, Iscar, Makino, Mitsubishi Electric, Schunk, Siemens und Stama. Entsprechend hoch ist der Stellenwert der Medizintechnik für die AMB, sie hat sich als weiteres Marktsegment etabliert.
Anders als auf den Messen in 2008 und 2010 gibt es in diesem Jahr keine Sonderstände oder spezielle Veranstaltungen für die Hersteller medizintechnischer Produkte. Warum wurde darauf verzichtet?
Aufgrund der prekären Platzsituation auf der AMB, haben wir in diesem Jahr keine Sonderschauen in den Hallen geplant. Die Medizintechnik war vor einigen Jahren noch ein für viele Aussteller neues Geschäftsfeld, dem damals die Aufmerksamkeit galt. Momentan stehen die Themen Windenergie und Verbundstoffe im Fokus. Wir stellen beide jedoch nicht in einer Sonderschau vor, sondern kennzeichnen die Messestände dieser Anbieter mit entsprechenden Logos zur besseren Orientierung für die Besucher.
Hallen komplett ausgebucht, Wartelisten – wie will die LMS künftig mit ihrer erfolgreichen AMB umgehen?
Grundsätzlich konnten wir allen Unternehmen, die sich innerhalb der offiziellen Anmeldefrist angemeldet hatten, eine Standfläche auf der AMB anbieten. Aber es stimmt, wir führen Interessenten-Wartelisten. Mittelfristiges Ziel ist daher, nicht nur mit Blick auf die ausgebuchte AMB, die nachhaltige Erweiterung des Messegeländes um die Halle 10 im Westen.
Weitere Informationen Zur AMB 2012 – Branchenleitmesse für die Metallbearbeitung: www.amb-messe.de
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