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Deutsche Medizintechnik im Ausland begehrt

Ausländische Märkte profitieren von der Innovationsfreudigkeit deutscher Medizintechnikunternehmen Bild: Atmos
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Der Umsatz der 1189 deutschen Unternehmen der Medizintechnikbranche ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, und des Berliner Industrieverbandes Spectaris im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2005 um 8,7 % auf 16 Mrd. Euro gewachsen. Treibende Kraft dieses Wachstums war der Export, der um 12,8 % wuchs. Medizintechnikprodukte im Wert von 10,36 Mrd. Euro wurden 2006 in das Ausland verkauft. Ein Plus von 2 % konnte bei den Inlandsumsätzen erzielt werden, die im vergangenen Jahr bei 5,65 Mrd. Euro lagen. Damit stieg die Exportquote wie in den Vorjahren weiter auf knapp 65 %.

Aufgrund der Innovationsfreudigkeit der Branche – rund 7 % des Umsatzes werden in Forschung und Entwicklung reinvestiert – erwartet der Verband für 2007 erneut ein zweistelliges Umsatzwachstum im Ausland. Die Erwartungen beim Inlandsumsatz sind weiterhin gedämpft. „Die Branchenzahlen für das Jahr 2006 belegen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Medizintechnikunternehmen. Wir könnten rundum zufrieden sein, wäre da nicht die Achillesferse der Branche: der schwache Inlandsmarkt mit einem politisch bedingten Investitionsstau von bis zu 30 Milliarden Euro“, so Sven Behrens, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes für optische, medizinische und mechatronische Technologien.
Hauptexportländer für in Deutschland produzierte Medizintechnik waren 2006 die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit einem Exportanteil von rund 40 % . Rund 12 % der Exporte gingen in die Länder Europas, die nicht zur EU gehören. Hier konnten mit knapp 26 % die höchsten Umsatzsteigerungen erzielt werden. Mit einem Anteil am Export von rund 25 % ist Nordamerika weiterhin der wichtigste außereuropäische Markt für die deutsche Medizintechnikbranche, auf dem 2006 ein Umsatzzuwachs von 7,3 % erzielt wurde, gefolgt von Asien mit einem Exportanteil von 14 % und einem Umsatzwachstum von 7 %.
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