Studie: Digitale Agenda 2020 – Human Resources Schlechte Noten für Unternehmen - medizin&technik - Ingenieurwissen für die Medizintechnik

Studie: Digitale Agenda 2020 – Human Resources

Schlechte Noten für Unternehmen

Die CSC-Experten bieten Unternehmen Lösungen für die digitale Transformatioen (Bild: CSC)
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Arbeitnehmer sehen sich auf die digitale Revolution schlecht vorbereitet: Zwei Drittel bewerten die aktuelle Skills- und Kompetenzstrategie mit der Schulnote drei oder schlechter. Das zeigt eine Studie des globalen IT-Dienstleistungsunternehmen CSC.

Für die Studie „Digitale Agenda 2020 – Human Resources“ von CSC wurden 1000 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Deutschland befragt. Die Ergebnisse sind verheerend: Mit den bestehenden Strukturen wird es den Unternehmen nicht gelingen, die Weichen für die neuen Anforderungen der digitalen Arbeitswelt zu stellen – sind 88 % der befragten Arbeitnehmer überzeugt. Die Zeit drängt: Gut jeder zweite Befragte gibt an, dass sich die eigene Arbeit aufgrund der Digitalisierung bereits verändert hat. Rund 80 % sehen sich künftig von digitalen Veränderungen betroffen.

Befragt nach den Erfolgsfaktoren der Zukunft, halten die Teilnehmer der Studie drei Themen für zentral wichtig: Führung, Teamarbeit sowie Aus- und Weiterbildung sollten an die digitale Arbeitswelt angepasst werden. Besonders hoch im Kurs stehen dabei neue Schulungsstrategien, mit denen Mitarbeiter künftig ihre persönliche Entwicklung selbst aktiv gestalten können. Dazu zählen beispielsweise online gestützte Schulungstools, die in der aktuellen Problemsituation praxiserprobte Lösungsangebote liefern – davon sind 66 % der befragten Arbeitnehmer überzeugt. Zudem wünschen sich viele Mitarbeiter, jederzeit online nach individuellem Bedarf betreut zu werden (65 %).
Die aktuellen Schulungskonzepte in den Unternehmen sind auf eine solche maßgeschneiderte Skills- und Kompetenzstrategie laut Studie noch nicht vorbereitet: Als Konsequenz hält jeder zweite Befragte ein Ende von traditionellen Schulungen für notwendig, die von der zentralen Personalverwaltung ohne Rücksicht auf den individuellen Bedarf des einzelnen Mitarbeiters angeboten werden. Die Vermittlung von Faktenwissen für den eigenen Tätigkeitsbereich (Hard Skills), hält derzeit nur knapp jeder zehnte befragte Arbeitnehmer für sehr gut geeignet, um die digitale Transformation zu meistern. Ebenso fällt die Bewertung des Ausbildungsangebots aus, um die soziale Interaktion mit Kollegen für die Umsetzung digitaler Projekte zu verbessern (Soft Skills). Motivation, Strategie- und Methodenwissen, um Ziele zu erreichen (skill and will) werden nach Meinung von nur 10 % der Befragten durch das eigene Unternehmen vorbildlich adressiert.
„Die Mitarbeiter sind zentraler Schlüssel für die digitale Transformation“, sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland, mit Sitz in Wiesbaden. Hauptsitz des globalen IT-Dienstleistungsunternehmen ist Falls Church, Virginia, USA. Das Unternehmen führte nicht nur die Studie durch, sondern bietet auch eine Lösung an: Wie ein Aus- und Weiterbildungsangebot der Next-Generation-IT in der Praxis funktioniere, zeige das jüngst für die Skills Development Solutions GmbH entwickelte Plattform.
Weitere Informationen: www.csc.com/de Auf der Messe Cebit vom 14. bis 18. März 2016 n Hannover, in Halle 23, Stand A01
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